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15.12.2014

Alles bleibt anders

Jahreswechsel = Stimmungswechsel? Weit gefehlt. Zum Jahresende bleibt so gut wie alles beim Alten. Von Veränderungen im Kleinen oder dem einen oder anderen Widerspruch einmal abgesehen.

Die Lage im Wohnungsbau wird weiter mit „gut“ benotet. Im Wirtschaftsbau und im öffentlichen Bau werden gar keine Veränderungen konstatiert. Die Lage im Wirtschafts- und im Tiefbau bleibt unterm Strich befriedigend; lediglich der öffentliche Hochbau sei weiter eher unbefriedigend. Das ergibt die monatliche Umfrage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes ZDB unter seinen Mitgliedsunternehmen.

Aus den dabei abgefragten Erwartungen für die kommenden Monate ergeben sich so gut wie keine Veränderungen hinsichtlich des Geschäftsklimas. Das Geschäftsklima hat damit in der zweiten Jahreshälfte zwar gegenüber dem ersten Halbjahr nachgegeben, jedoch rechnet kaum einer der Befragten mit gravierenden Veränderungen. Im ersten Halbjahr erfreuten sich die Betriebe einer guten Auftragslage bei (und auch aufgrund der) sehr günstigen Witterungsbedingungen.

Die Auftragsbestände werden aktuell leicht niedriger eingestuft als vor einem Monat und im Vorjahresmonat. Der Rückgang bei den Auftragsbeständen beträgt im Tiefbau einen halben Monat auf jetzt noch 1,5 Monate, während im Hochbau immer noch gut 2 Monate erreicht werden. Positiv: Die Geräteauslastung im Hochbau konnte wieder auf knapp 70 Prozent anziehen. Demgegenüber fiel sie im Tiefbau auf nur noch gut 60 Prozent ab.

Widersprüchliches Bild auch bei der Personalsituation: Als große Herausforderung sehen die Bauunternehmen weiterhin den Fachkräftemangel an. Mehr als im Vorjahr werden jedoch Rationalisierungen, also personelle Reduzierungen, ins Auge gefasst.

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