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11.05.2015

Tadano wie im Rausch

Tadano aus Japan hat das Geschäftsjahr 2014/15 zum 31. März 2015 mit einem Umsatz von 204 Millionen Yen beendet, umgerechnet 1,5 Milliarden Euro. Das macht ein Plus von 12,3 Prozent. Das operative Ergebnis kletterte um 39,2 Prozent auf umgerechnet knapp 220 Millionen Euro, während der Jahresüberschuss mit 145,4 Millionen Euro ebenso neue Höhen erklomm (+35,2 Prozent). Vor zwei Jahren lag der Umsatz noch bei einer Milliarde Euro; nun 50 Prozent höher.

Dem Hersteller zufolge hat sich die japanische Wirtschaft leicht erholt. Im Zusammenhang mit der Vergabe der Olympischen Spiele 2020 an Tokio und der guten Auslastung von Kranen durch die vielen Aufgaben im Katastrophenschutz (Aufräumarbeiten nach Erdbeben etc.) wuchs die Zuversicht – und auch die Mietpreise kletterten in die Höhe. Damit seien auf dem Markt zumindest gefühlt die Krane knapp geworden, berichtet das Unternehmen vom Heimatmarkt. Während die Nachfrage in Europa, Asien und dem Mittleren Osten gestiegen ist, hat sie abgenommen in ganz Amerika und in Australien.

Dabei halten sich die Umsätze im Heimatmarkt und im Rest der Welt ziemlich genau die Waage. In Japan konnte Tadano mit seinen Mobilkranen, LKW-Ladekranen und Arbeitsbühnen 750 Millionen Euro umsetzen (+16,5 Prozent). Der Export wuchs weiter – diesmal um 8,4 Prozent – auf ein Umsatzvolumen von 772,5 Millionen Euro und überflügelte damit den Verkauf im eigenen Land. Erstmals knackten beide Umsatzkennzahlen – daheim und außerhalb – die 750-Millionen-Euro-Marke. Und zum ersten Mal überschritt somit der Gesamtumsatz von Tadano die Schwelle von 1,5 Milliarden Euro.

Nach Sparten betrachtet, konnte Tadano in Japan mit Mobilkranen 24 Prozent mehr Umsatz erzielen: 354 Millionen Euro waren es umgerechnet. Im Export stieg der Umsatz – bei zurückgehender Nachfrage – um nahezu zehn Prozent auf 664 Millionen Euro. Bei LKW-Ladekranen konnte Tadano zuhause um fast 15 Prozent zulegen auf 147 Millionen Euro, während der Umsatz im Rest der Welt um 19 Prozent auf 155,4 Millionen Euro zurückgegangen ist. Mit Arbeitsbühnen konnten die Japaner 17,6 Prozent mehr umsetzen als im vorigen Geschäftsjahr, und zwar 130,5 Millionen Euro. Mit sonstigen Produkten wie Service, Gebrauchtkranen und Ersatzteilen erwirtschaftete das Unternehmen einen leicht gestiegenen Umsatz von 219 Millionen Euro (+1,6 Prozent).





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