28.09.2020

Kran legt A23 lahm

Fiasko am Freitagnachmittag: Pünktlich zum Start ins Wochenende hat ein Autokran für eine lange Vollsperrung der Autobahn A23 gesorgt, die Hamburg mit der Stadt Heide in Schleswig-Holstein verbindet. Zwischen den Anschlussstellen Hamburg-Eidelstedt und Halstenbek-Krupunder ist ein Kranfahrer mit seinem 5-Achs-Fahrzeugkran mit relativ hoher Geschwindigkeit gegen eine Lärmschutzwand gekracht; die Rede ist von 80 km/h. Der Kran kippte zur Seite und blieb so liegen. Der Kranfahrer kam Berichten zufolge mit leichten Blessuren davon und konnte sich noch selbst aus dem Unfallfahrzeug befreien, bevor die ersten Rettungskräfte eintrafen.

Während die Autobahn in südlicher Richtung bereits nach rund sechs Stunden am Freitagabend wieder freigegeben werden konnte, musste die Nordachse bis Samstagabend gesperrt bleiben. Am Freitag hatten sich kilometerlange Staus gebildet während der Bergungs- und Aufräumarbeiten. Unfallursache und Schadenhöhe waren zunächst unklar. Die „BILD“-Zeitung berichtet, ein technischer Defekt habe den Unfall möglicherweise ausgelöst. Dies wurde bislang nicht bestätigt.

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