07.10.2020

Kleinster im neuem Glanz

Seit vielen Jahren ist der K17-24 TSR im Programm des Ascheberger Unternehmens zu finden. Nun hat Klaas den Anhängerkran überarbeitet und weiterentwickelt zum K280. Er ist konzipiert als Allrounder für Dachdecker und Zimmerer, die größtenteils im privaten Bausektor unterwegs sind.

Die Hakenhöhe des K280 liegt bei 25,5 Metern, das sind 1,5 Meter mehr als beim Vorgänger. Seine Reichweite mit einer Last von 250 Kilogramm bei 18,5 Metern, macht ein Plus von 0,5 Metern. Das Mastsystem des K280 wurde gegenüber dem Vorgängermodell baulich verändert: So wurde der Hauptmast durch größere Schienenelemente verlängert, sodass die Knickkantenhöhe nun bei rund 22 Metern liegt. So lassen sich mit dem K280 auch die Rückseiten mehrgeschossiger Wohngebäude erreichen, ohne dass der Kran umpositioniert werden müsste.
Klaas K280

Die maximale Traglast beträgt 800 Kilogramm. Diese kann er 6,5 Meter weit rausheben bzw. auf eine Höhe von 19 Metern hieven. Mit 300 Kilo am Haken sind es ebenfalls 19 Meter in der Höhe – und 15 Meter Reichweite.

Der Aufbau des K280 erfolgt über ein hydraulisches Klappgelenk, das über die Fernsteuerung bedient wird. Doppelte Klappspitzzylinder und die Klaas-Kinematik sorgen dafür, dass sich die Klappspitze von 0 bis 165 abwinkeln lässt.

Im K280 wird eine flexible H-Abstützung verbaut. Nachdem man die Stützzylinder von Hand ausgezogen hat, sorgt eine Hydraulik für stufenlose und variable Höhennivellierung. Dem Kranfahrer stehen verschiedene Abstützbreiten zur Verfügung. Die Stützbreite liegt zwischen 2,90 Meter und 4,93 Meter.

Über die ASC-Stützenüberwachung wird die Standsicherheit des Krans auch unter Berücksichtigung der Wind- und Bodenverhältnisse permanent geprüft. Der Oberwagen lässt sich wie bei allen Klaas-Kranen in beide Richtungen endlos drehen. Dort ist auch ein leistungsstarker Benzinmotor mit Geräuschdämmung verbaut, der für einen geräuscharmen Kranantrieb sorgt. Verbaut ist ein CAN-BUS-Steuerblock mit Start-Stopp-Funktion.

Die Anhängelast des K280 liegt bei 2,8 Tonnen. Am Einsatzort angekommen, kann er über einen Selbstfahrantrieb in die richtige Position gefahren werden.

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