Um alle Bilder zu sehen, registrieren Sie sich bitte und melden Sie sich an. Dadurch können Sie auch unsere Beiträge kommentieren und unseren E-Mail-Newsletter abonnieren. Klicken Sie hier, um sich zu registrieren
26.11.2020

Mammoet bringt größeren SK

Grenzen verschieben: Mammoet hat einen neuen Schwerlast-Ringkran angekündigt, der Lasten bis zu 6.000 Tonnen schultern soll.

Der SK6.000 soll es möglich machen, bis zu 5.000 Tonnen schwere Module, sogenannte FSPOs, und bis zu 1.500 Tonnen schwere und maximal 150 Meter hohe Fackel-/Bohrtürme am Stück zu heben. Der Kran sei so konzipiert worden, dass er Schritt hält mit neuen effizienteren Methoden zum Bau von schwimmenden Produktionslagerungs- und Entladungsschiffen (FSPO) und schwimmenden Flüssiggastankern (FLNG), bei denen Rumpf und Oberseite zugleich aus immer größeren Modulen bestehen.
Bitte registrieren Sie sich, um alle Bilder zu sehen

Der SK6.000


Je größer diese Riesenkomponenten ausfallen, desto effizienter sind sie, allerdings steigt damit die Komplexität in Bezug auf die Hublogistik für ihre Integration. „Die schiere Größe dieser Module liegt an der Grenze dessen, was moderne Hebetechnik – sowohl vom Land als auch vom Wasser aus – erreichen kann“, lässt der Konzern verlauten. Dabei werde regelmäßig die 3.000-Tonnen-Marke durchbrochen, zudem messen die Module Zehntausende von Kubikmetern. Geeignete Hebetechnik in der Nähe des Projektstandortes sei da nicht leicht zu finden, argumentiert Mammoet.

Der SK6.000 ermöglicht es nun, größer als je zuvor zu bauen. Mit ihm können die Oberseitenmodule von einer einzigen Position aus angehoben und installiert werden, ohne dass der Rumpf gedreht werden muss –ein kostspieliger und zeitaufwändiger Vorgang.
Bitte registrieren Sie sich, um alle Bilder zu sehen

Frontansicht des SK6.000


Dank seiner einzigartigen Konstruktion, die aus einem zentralisierten Ballast besteht, ist es nicht erforderlich, eine vollständige Ringbahn zu installieren. Dadurch wird auf der Baustelle bis zu 45 Prozent Platz eingespart, sodass der Betrieb um den Kran herum fortgesetzt werden kann.

Vertriebsleiter Giovanni Alders sagt: „Da unsere Kunden nach immer größerer Effizienz streben, sowohl in der Konstruktion als auch in der Produktion, wird die Kapazität von Kranen am Boden zu einem bedeutenden limitierenden Faktor bei der Entwicklung der FPSO-Modularisierungsstrategie. Mit unseren SK6.000 können wir Fackeltürme von bis zu 1.500 Tonnen und 150 Metern Höhe in einem einzigen Stück installieren. Mit seiner großen Reichweite, der geringen Stellfläche und den relativ geringen Auswirkungen auf den Standort reduziert der SK6.000 die Integrationszeit auf der Oberseite erheblich.“ Außerdem benötige man mit größeren Baublöcken weniger Zeit fürs Anschließen und Testen der Einheiten.

Alders weiter: „Mit der Innovation SK6.000 können unsere Kunden größer denken und bauen als je zuvor: Sie können mit ihren Modulen die 4.000-Tonnen- und sogar die 5.000-Tonnen-Schallmauer durchbrechen. Sein geringer Bodendruck bedeutet auch, dass der Kran überall auf der Welt eingesetzt werden kann.“
Der SK6.000 basiert auf den Modellen SK 190 und SK 350 (welche wiederum auf dem SK90 und dem SK 120 fußen).
Bitte registrieren Sie sich, um alle Bilder zu sehen

Der Ballast sitzt in der Mitte des theoretisch vollen Rings



Hintergrund

Eine Floating Production Storage and Offloading Unit, kurz FPSO, ist wörtlich übersetzt eine schwimmende Produktions- und Lagereinheit. Gemeint ist ein Schiff, das bei Offshore-Gewinnung mit Hilfe von Bohrplattformen oder aus Bohrlöchern zur Förderung, Lagerung, Reinigung und Verladung des gewonnenen Erdöls oder Erdgases eingesetzt wird.

Die Methode FLNG (Floating Liquefied Natural Gas) zielt darauf ab, Erdgas bereits auf See – und damit nahe der Förderstelle – zu verflüssigen, zwischenzulagern und auf Transportschiffe umzuschlagen.

Kommentare

Diese Website verwendet Cookies, um ein optimales Benutzererlebnis zu gewährleisten. Mit dem Besuch dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen
OK