Der Job war wie gemacht für dieses Kranmodell, freut sich der Hersteller: Im schwedischen Uppsala sollte ein Liebherr-Mobilbaukran MK 88-4.1E Elemente eines Schutzdaches von einem Gebäude aufs nächste umheben.
Der MK 88-4.1
Platz zur freien Entfaltung
Dank seiner Fähigkeit, sich in unmittelbarer Gebäudenähe zu platzieren, konnte der Mobilbaukran aus der Flotte von Pontáns Kranar etwa die Hälfte der knapp 20 Elemente des Schutzdaches vom fertig sanierten Gebäude heben und direkt auf dem benachbarten Wohnblock absetzen. Rund eine Tonne wogen die bis zu 20 Meter langen, teils noch bespannten Aluminiumsegmente.
Der Kran hebt die Elemente...
...vom einen Gebäude zum nächsten
„Der direkte Transfer von einem Dach zum nächsten hat uns viel Zeit gespart“, sagt Kranfahrer Henri Haandrikman. Einige Segmente mussten zunächst auf dem Rasen zwischengelagert werden. Nach dem Umsetzen des Krans auf die nächste Position konnten diese jedoch schnell aufgenommen und auf dem Dach nebenan platziert werden. Am Abend war der umfangreiche Job erledigt.
Kranfahrer Henri Haandrikman
Schon bei der Wahl des Aufstellplatzes zeigte sich der große Vorteil des MK 88-4.1E: Bäume oder Störkanten machten den Einsatz eines konventionellen Mobilkrans derselben Traglastklasse praktisch unmöglich. Haandrikman konnte seinen Kran direkt am Gerüst des sanierten Gebäudes aufbauen und von dort aus sämtliche Segmente für die Demontage erreichen. „Ein herkömmlicher Mobilkran hätte auf der weit entfernten Straße aufbauen müssen und wäre entsprechend viel größer gewesen“, erklärt der aus den Niederlanden stammende Kranfahrer.
Dachelement am Haken
Mit einer Auslegersteilstellung von 15 Grad und einer Hakenhöhe von rund 30 Metern platzierte der Kran die weißen Schutzdächer passgenau auf dem vorbereiteten Gerüst des Zielgebäudes. „Die 15 Grad sind für diesen Job einfach perfekt“, so Haandrikman, der seit über 20 Jahren mit Mobil- und Mobilbaukranen arbeitet. „Diese Auslegerstellung reduziert die Reichweite nur minimal, bietet mir am Ende des Auslegers aber zehn Meter mehr Hubhöhe. Und besonders praktisch ist die stufenlos höhenverstellbare Fahrerkabine: Bei Montagearbeiten wie diesen ist ein präzises Manövrieren kein Problem, weil ich direkten Sichtkontakt zur Last und zu den Monteuren auf dem Dach habe.“
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