Vater-Sohn-Doppelspitze: Der britische Teleskopladerhersteller JCB vollzieht den ersten Wechsel an der Unternehmensspitze seit über fünfzig Jahren. George Bamford wird gemeinsam mit seinem Vater Lord Bamford den Vorsitz des Familienunternehmens übernehmen. In diesem halben Jahrhundert entwickelte sich das Unternehmen von seinen Wurzeln in Staffordshire zu einem der größten privat geführten Hersteller Großbritanniens mit weltweit 23 Werken und mehr als 20.000 Mitarbeitern.
Zudem investiert JCB stark in seinen britischen Fertigungsstandort sowie in den Aufbau neuer Produktionskapazitäten in den USA. Das neue JCB-Werk in San Antonio, Texas – mit einer Fläche von rund 93.000 Quadratmetern das größte des Unternehmens weltweit –, soll nächsten Monat eröffnen. Hier sollen in den kommenden fünf Jahren 1.500 Arbeitsplätze entstehen, teilt das Unternehmen mit. Eine Milliarde US-Dollar hat JCB dafür in die Hand genommen.
Im Mittelpunkt der Investitionen in der Heimat steht die 100 Millionen Pfund schwere Umgestaltung der Zentrale in Staffordshire – dem Stammsitz von JCB seit 1950, als Joseph Cyril Bamford die Produktion in eine ehemalige Käserei in Rocester verlegte. Zu den Modernisierungsmaßnahmen gehören eine vollautomatische Pulverbeschichtungsanlage im Wert von 60 Millionen Pfund sowie eine umfassend modernisierte Fertigungshalle. Damit würden mehr als 8.000 Arbeitsplätze in Großbritannien langfristig gesichert, verspricht der Konzern.
Lord (l.) und George Bamford
JCB-Chairman Lord Bamford sagt: „Mit Blick auf die Zukunft investieren wir massiv in das Unternehmen – von der Umgestaltung unseres Hauptsitzes in Staffordshire und wegweisender Wasserstofftechnologie bis hin zu unserem neuen Werk in Texas. Im Rahmen dieses nächsten Kapitels freue ich mich sehr, dass mein Sohn George als Joint Chairman in die Unternehmensführung von JCB eintreten wird. Wir waren noch nie ein Unternehmen, das auf der Stelle tritt; diese Investitionen stellen sicher, dass JCB bestens aufgestellt ist, um die vor uns liegenden Chancen zu nutzen.“
Und George Bamford ergänzt: „Auch wenn JCB im Laufe der Jahre weltweit expandiert ist, liegt unsere Heimat nach wie vor hier in Großbritannien. Die Rekordinvestitionen in unsere Standorte und neuen Produkte sind eine gute Nachricht für Großbritannien und für JCB.“
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