27.12.2011

Voll auf Flexibilität gesetzt

Mit den neuen „Superflex“ Semi-Trailer-Versionen stellen der Pfedelbacher Fahrzeughersteller Scheuerle und dessen Schwesterfirma Nicolas aus Frankreich einen neuen Typ Semi-Trailer mit hydraulisch verschiebbaren Achsen vor. Erhältlich sind neben der Standardversion weitere Ausführungen wie „einfach teleskopierbar“ und „zweifach teleskopierbar“.

Der neue Semi-Tieflader von Scheuerle und Nicolas

Wie der Name „Superflex“ schon deutlich macht, bieten die Scheuerle und Nicolas Semi-Tieflader ein hohes Maß an Flexibilität. So ist es möglich, bei Fahrzeugen mit einfacher Teleskopstufe, die beiden vorderen Achslinien in austeleskopiertem Zustand zwischen Schwanenhals und hinterem Fahrwerk in 500 Millimeter Schritten zu verschieben. Bei Fahrzeugen mit doppelter Teleskopstufe können die Achsen sowohl zum Schwanenhals aus auch zum hinteren Fahrwerk geschoben werden. Mit dieser Innovation wird es möglich, das Fahrzeug an die jeweilige Lage des Nutzlastschwerpunkts anzupassen und jede Achslinie optimal auszulasten. Die technische Achslast des „Superflex“ variiert bei Verwendung von verschiedenen Reifentypen. Bei 245/70-R17,5er Bereifung beträgt die technische Achslast zwölf Tonnen. 14 Tonnen Achslast können bei der Verwendung von 285/70-R19,5er Reifen erreicht werden. Die hydraulische Versorgung des Fahrzeugs erfolgt wahlweise über die Hydraulik der Zugmaschine oder über ein externes PPU (PowerPack Unit). Optional kann jedoch auch ein Elektro-PPU im Schwanenhals integriert werden.

Größtmögliche Flexibilität ist beim "Superflex" angesagt

Die neuen Semi-Tieflader mit Pendelachse verfügen über einen Achsausgleich von 650 Millimeter (245/70-R17,5er Bereifung). Dies ist vor allem für einen rahmen- und fahrzeugschonenen Betrieb des Fahrzeugs auf unwegsamem Gelände unerlässlich. Zusätzlich sorgt der Lenkwinkel von 60 Grad für maximale Wendigkeit. Trotz der kompakten Bauweise können 1,5 Meter Achslinienabstand realisiert werden, was aufgrund der besseren Lastverteilung speziell den Genehmigungsprozess zum Überfahren von Brückenbauwerken erleichtert. Die Verwendung modernster Stahlqualität und optimierte Fertigungsprozesse ermöglichen die Realisierung all dieser Fahrzeugeigenschaften bei gleichzeitig extrem niedrigem Eigengewicht.

Den „Superflex“ gibt es in einer 3-, 4-, 5-, 6-, 7-, und 8-Achs-Ausführung.



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