28.12.2012

Kesselgerüststütze auf 8-Achser

Für den Transport einer Kesselgerüststütze setzte die Spedition Hegmann Transit einen 8-Achser Semi-Sattelauflieger von Doll ein. Schon bei der unbeladenen Anfahrt zeigte der Panther-Auflieger seine Vorteile. Durch die leichte Bauweise beträgt das Leergewicht nur 23 Tonnen. Somit liegt das Leergewicht der Zugkombination aus LKW und Auflieger unter 37 Tonnen, und es wird keine Ausnahmegenehmigung für die Leerfahrt benötigt.

Ein weiterer Vorteil des teleskopierbaren Aufliegers ist die Tatsache, dass bis zu einer Gesamtzuglänge von 23,3 Meter ohne Begleitperson gefahren werden kann. Dadurch werden die Transportkosten weiter reduziert.

Ziel der Fahrt war das Stahlunternehmen Donges Steel Tec. Dort wurde der teleskopierte Auflieger mit einer Kesselgerüststütze mit einem Gewicht von 85 Tonnen beladen. Die Stütze besaß eine Länge von 25,35 Meter, sie war 2,65 Meter breit und 2,6 Meter hoch.
Der Doll Panther mit Kesselgerüststütze

Während der 400 Kilometer langen Fahrt von Darmstadt in den Hafen von Antwerpen zeigten sich die Vorteile des Panther-Aufliegers mit 6+2 Achsen: Anders als die meisten 8-Achs Semi-Sattelauflieger ist der Panther der Spedition Hegmann zwischen der zweiten und dritten Achse teleskopierbar. Die zwei vorderen Achsen bleiben immer fest hinter dem Schwanenhals.

Dadurch bleibt laut Unternehmen der Nutzlastschwerpunkt für die Ladung immer optimal und das Fahrzeug ist in jedem Teleskopzustand bestmöglich ausgeladen. Die erste und zweite Achse mit einem Gesamtfederweg von 380 Millimeter sind zudem hydraulisch mit dem scharnierenden Schwanenhals verbunden, wodurch Bodenunebenheiten gut ausgeglichen werden können. Um den Kurvenlauf aller Achsen in jeder Situation optimal zu halten, wurde im 6-Achs-Hinterwagen die weltweit erste nachlaufgelenkte Einzelradaufhängung verbaut.
Die Fahrt ging von Darmstadt nach Antwerpen

Um die Gesamtzuglänge inklusive der Ladung so kurz wie möglich zu halten, wurde die Stütze über den Schwanenhals geladen. Diese Art der Ladung hat zur Folge, dass der Nutzlastschwerpunkt relativ hoch liegt. Hier konnte der Panther seine Stärken in punkto Sicherheit voll ausspielen. Durch die Einzelradaufhängung mit Hydraulikfederung, einer großen Spurweite und einem kleinen Wankhebelarm, konnte das Ladegut ohne Gefahren sicher am Ziel in Antwerpen angeliefert werden. Im Hafen wurde die Stütze entladen und nach Südafrika verschifft.

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