14.11.2006

Liebherr hat 6 Milliarden Umsatz im Visier

4,6 Milliarden Euro Umsatz hat Liebherr von Januar bis September 2006 erwirtschaftet. Dies entspricht einem Anstieg um 20 Prozent verglichen mit demselben Zeitraum im Vorjahr.

Henning Rapp, Mitglied der Liebherr-Geschäftsführung, sagte vor Journalisten in Dubai, dass das Unternehmen sicher erstmalig die 6-Milliarden-Marke beim Umsatz knacken werde. Dies ist ein sattes Plus von 800 Millionen Euro oder 15 Prozent gegenüber 2005. Es sei sogar möglich, so Rapp, dass diese Schallmauer deutlich durchbrochen werde.

Henning Rapp bei der Pressekonferenz


Rapp zufolge kann jeder Bereich der Gruppe mit zweistelligen Zuwachsraten aufwarten. Der Nettogewinn dürfte sich somit sehr positiv entwickeln. Angetrieben wird dieses Wachstum weiterhin hauptsächlich vom Bausektor, auch wenn hier zwei Faktoren als Bremsklötze wirken: zum einen die Werkskapazitäten, zum anderen der Mangel bei Komponenten.

Um die Fertigungskapazitäten zu erweitern, hat Liebherr mehr als 400 Millionen Euro in die eigenen Werke investiert. Im Bereich Mobilkrane konnte Liebherr seine Marktposition ausbauen. Das Unternehmen hat im ersten Halbjahr 2006 insgesamt 673 Maschinen ausgeliefert. Dies entspreche einem Marktanteil von 45 Prozent bei All-Terrain-Kranen, wie Hans-Georg Frey, Geschäftsführer Liebherr-Ehingen, mitteilte. 2005 hatte der Marktanteil von Liebherr bei 42 Prozent gelegen.

Im Gesamtjahr rechnet die Firma mit 1.400 abgesetzten Kranen; ein Sprung von 25 Prozent gegenüber 2005 und von 50 Prozent verglichen mit 2003. Die Lieferfristen für Mobilkrane liegen bei 12 Monaten plus x.

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