07.12.2006

Stühlerücken bei JLG

Wechsel an der Spitze von JLG: Bill Lasky geht, Charles L. Szews kommt. Bill Lasky, in dreifacher Funktion als Chairman of the Board, President und CEO für JLG tätig, verlässt das Unternehmen nun, nachdem die Akquisition durch Oshkosh vollzogen ist. Oshkosh hat Charles L. Szews, bislang Executive Vice President and CFO bei Oshkosh, zum Präsidenten von JLG ernannt.

Szews soll die Eingliederung des Unternehmens in den Oshkosh-Verbund übernehmen. Gleichzeitig werde er jedoch seine bisherigen Tätigkeiten weiter ausüben, wie das Unternehmen mitteilte. Oshkosh rechnet damit, dass folgende Manager im Unternehmen verbleiben:

- Craig Paylor, Senior Vice President Sales & Marketing

- Peter L. Bonafede, Senior Vice President Manufacturing & Supply Chain Management

- Wayne P. MacDonald, Senior Vice President Engineering.

Robert G. Bohn, Chairman, President und CEO der Oshkosh Truck Corporation, bestätigte das Umsatzziel von sechs Milliarden Dollar im Geschäftsjahr 2007. „Die Integration von JLG hat oberste Priorität. Ich bin zuversichtlich, dass uns ein sanfter Übergang gelingt.“ Die Erfahrung hat Oshkosh allemal: „JLG ist der 15. Unternehmenskauf, den wir mit diesem Management in den vergangenen zehn Jahren getätigt haben“, so Bohn.


Ein Rückblick - Bill Lasky und JLG

Lasky war seit 1999 für JLG tätig und führte das Unternehmen 2001 durch eine harte Zeit. Ab 2002 hat JLG ein rasantes Wachstum an den Tag gelegt. Unter Laskys Führung wurden eine Reihe strategischer Akquisitionen getätigt, die zu den erfolgreichsten der Branche zählen dürften.

Bill Lasky


Mit dem Kauf von Gradall und Omniquip hat JLG sich eine führende Position auf dem nordamerikanischen Telehandler-Markt gesichert. Und der jüngste Deal mit Caterpillar hat reichlich Potenzial: gut möglich, dass es JLG gelingt, in den nächsten drei Jahren zehn Prozent des europäischen Marktes für Teleskoplader hinzuzugewinnen.

Durch die Übernahme von Manlift, vorher zu Grove gehörig, konnte JLG die Palette nicht nur um einige Nischenprodukte erweitern, sondern vor allem den französischen Markt erfolgreich angehen. Heute steht JLG in Frankreich gut da.

Unter Laskys Ägide mauserte sich JLG zum Umsatzmilliardär (in US-Dollar), anschließend setzte das Unternehmen zwei Milliarden um und hatte nun die drei Milliarden im Visier.

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