15.04.2020

Innovationstage schieben um ein Jahr

Frühzeitig ziehen die Veranstalter die Reißleine: Knapp fünf Monate vor dem ursprünglich geplanten Termin hat der federführende Verein Born to Lift die von ihm ausgerichteten Innovationstage für Höhenzugangstechnik 2020 gecancelt.

Hintergrund sind die unsichere Situation rund um das neuartige Coronavirus und die massiven Auswirkungen der Pandemie. Zum einen wisse niemand, was im September überhaupt möglich sein werde (und unter welchen Auflagen), zum anderen sollen die Budgets der Aussteller entlastet werden, so die Organisatoren.

Wie der Verein seinen Mitgliedern am Montagabend mitgeteilt hat, wird die Messe um ein Jahr verschoben. Oder anders gesagt: Die Ausgabe 2020 fällt aus, erst 2021 soll es wieder Innovationstage in Fulda geben.

Zudem kündigt sich der Messekalender für die Branche im September dieses Jahres – so es denn tatsächlich dazu kommen wird – proppenvoll an. Am 3. und 4. September hätten die Innovationstage den Reigen eingeläutet, dicht gefolgt von der für 8. bis 10. September geplanten verschobenen APEX in Maastricht. Zeitgleich dazu – vom 9. bis 11. September – sind die französischen JDL vorgesehen. Und die bauma CTT Russia (8. bis 11. September). Doch auch die Platformers‘ Days in Karlsruhe und die Galabau in Nürnberg sind für September geplant.
Die Veranstalter: Andreas Möller (l.) und Yama Saha vom Verein Born To Lift

„Somit wären innerhalb von drei aufeinanderfolgenden Wochenenden einschlägige Branchenmessen geplant. Es steht aus unserer Sicht zu befürchten, dass hierdurch das Interesse am Innovationstag erheblich sinkt“, schreiben die Vereinsvorsitzenden Andreas Möller und Yama Saha den Mitgliedern. Diese wurden vorab befragt – und scheinen die Linie des Führungsduos voll und ganz mitzutragen. „Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, erscheint aber aufgrund der Unvorhersehbarkeit der Ereignisse in diesem Jahr die einzig richtige Entscheidung,“ heißt es in dem Schreiben weiter.

Als neuer Termin wird der Frühsommer 2021 anvisiert. Genaueres soll in den kommenden Monaten bekanntgegeben werden.

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