10.12.2020

Schmidt mischt mittig mit

Neu in Neu-Isenburg sind 61 Genie-Bühnen im blau-weißen Farbschema des Vermietunternehmens, das seit ziemlich genau 50 Jahren in der Arbeitsbühnenvermietung tätig ist – ein Pionier auf diesem Gebiet. Auch heutzutage will der Betrieb eine gewisse Vorreiterrolle einnehmen, zumal es an den Fleischtöpfen mitten im Rhein-Main-Gebiet (und auch in der Rhein-Neckar-Region) sitzt.

So reagiert das Familienunternehmen auf die steigende Nachfrage nach umweltfreundlichen Lösungen, leistungsstark, geräusch- und emissionsarm – egal ob für Facility-, Reinigungs- und Wartungsarbeiten oder ob für Langzeiteinsätze in Bau und Industrie. Ein Großteil des Auftrags, etwa zwei Drittel, umfasst Elektro- und Hybridmodelle, darunter neun Hybridgelenkteleskope – sieben Z-45 FE mit 16 Metern und zwei Z-60 FE mit 20 Metern Arbeitshöhe – sowie etwa 35 Elektroscheren, davon vier 16-Meter-Modelle vom Typ GS-4655.

Für seine Kunden stellt das Unternehmen dabei geringere Verbrauchskosten auf der Baustelle in Aussicht, und aus Vermietersicht stehen die niedrigeren Betriebskosten der Hybriden im Vordergrund.

Markus Wondra, Vertriebsleiter bei Schmidt Neu-Isenburg, zu den Hintergründen: „Zunächst einmal sind viele Kunden der Meinung, dass die Hybridtechnologie ein Zwitter ist, nichts Halbes und nichts Ganzes. Daher bewerben wir Hybrid proaktiv, weisen die Kunden auf die Vorteile hin und schlagen ihnen vor, die Geräte auszuprobieren. Anfangs herrscht meist Skepsis, man muss Kunden von der Leistungsfähigkeit der Maschine überzeugen. Aber sobald sie verstehen, wie das Konzept funktioniert, sind die Kunden Feuer und Flamme. Wenn sie einmal Hybridgeräte gemietet haben, und die Vorteile nutzen konnten, fordern sie immer wieder Hybrid. Das erklärt die gestiegene Nachfrage in diesem Bereich.“
Ein klassischer Hybrid-Einsatz: Zwei Genie Z-45 FE sorgen mitten auf der Zeil nahe der Hauptwache in Frankfurt fürs Anbringen der Weihnachtsdeko

Er sieht großes Potenzial vor allem für die Hybridgeräte in sensiblen Facility-Bereichen wie Glasreinigung und Wartungsarbeiten bei großen Gebäuden, die den ganzen Tag mit Menschen belebt sind. „Die Geräte sind hier oft drei bis vier Wochen im Einsatz, daher erwarten wir eine hohe Auslastung“, ergänzt Wondra. „Die Genie Z-45 FE kann auch auf Baustellen in der Hallenkonstruktion oder in großen Industrieanlagen eingesetzt werden. Solche Projekte dauern zwischen vier Wochen und drei bis vier Monaten.“

Die vier neuen Elektroscheren sind hauptsächlich für Messen und Events gesetzt, aber auch für Einsätze in Produktions- und Industriebetrieben. „Uns kommt es vor allem auf die 350 Kilogramm Tragfähigkeit der Scherenbühnen an. 270 Kilogramm sind zu wenig“, sagt Wondra. „Sowohl die Hybridbühnen als auch die Elektroscheren werden bei der Filmproduktion zum Ausleuchten von Drehorten im Rhein-Main-Gebiet genutzt. Sie kommen bei bekannten Serien zum Einsatz, zum Beispiel beim Tatort des Hessischen Rundfunks.“
Auch Richtung Konstablerwache sind die Geräte im (vor)weihnachtlichen Einsatz

An die 70 Mitarbeiter kümmern sich um gut 1.150 Hubarbeitsbühnen bei der Schmidt GmbH & Co. Hubarbeitsbühnenvermietung KG aus Neu-Isenburg bei Frankfurt wie auch in den beiden Niederlassungen Mainz-Gustavsburg und Besigheim bei Stuttgart. Das Unternehmen blickt auf eine über 90-jährige Geschichte zurück.

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