03.08.2022

Genie investiert in Acculon

Genie/Terex macht eine sogenannte „Serie A“-Investition in das Unternehmen Acculon Energy. Acculon mit Sitz in Columbus, Ohio, arbeitet an der Entwicklung der nächsten Generation von Lithium-Ionen-Batterien für unter anderem Baumaschinen unter Einsatz von künstlicher Intelligenz.
Die Ursprünge des Unternehmens gehen auf das Jahr 2009 zurück, als CAR Technologies, ein Unternehmen für Batterietests und -zertifizierung, gegründet wurde. Heute ist dies eine Tochtergesellschaft von Acculon, die Lösungen für die Energiespeicherindustrie entwickelt, herstellt und einsetzt.

Durch eine engere Partnerschaft mit Acculon hofft Genie, eine führende Position bei der Elektrifizierung von Hubarbeitsbühnen und Teleskopstaplern einzunehmen und gleichzeitig die Entwicklung hin zu einer rein elektrischen Produktlinie zu beschleunigen.
Der Lebenszyklus von Batterien, wie ihn sich Acculon vorstellt

Genie-Präsident Simon Meester sagt: „Seit Jahrzehnten ist Genie führend in der Entwicklung und Verfeinerung von branchenspezifischen Technologien zur Elektrifizierung von Hubarbeitsbühnen. Jetzt, da sich die weltweite Bauindustrie darauf vorbereitet, die nächste Stufe der Emissionsreduzierung zu erreichen, freut sich Genie über die Zusammenarbeit mit Acculon. Gemeinsam werden wir den Weg in eine umweltfreundlichere und sauberere Zukunft weitergehen und uns dabei weiterhin auf die Qualität, Zuverlässigkeit und Leistung konzentrieren, für die Genie bekannt ist.“
Andrew Thomas, Präsident von Acculon, fügt hinzu: „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Genie und Terex, deren Namen für Qualität und Sicherheit stehen. Unsere Partnerschaft wird die Bereitstellung von Elektrifizierungslösungen der nächsten Generation für Genie-Geräte und die Menschen, die täglich auf diese Geräte zählen, beschleunigen.“

Vertikal Kommentar
Angesichts des wachsenden Drucks von Bauunternehmern und Bauherren emissionsfreie Baumaschinen einzusetzen und der rasanten Entwicklung des Elektroantriebs, wird den Herstellern bewusst, wie wichtig es ist, mit der Weiterentwicklung und Verbesserung der Technologie Schritt zu halten. Eine solche Startinvestition ist mit Sicherheit weitaus kostengünstiger und risikoärmer als die Einstellung eines eigenen Teams, vorausgesetzt, man ist überhaupt in der Lage, entsprechende Experten zu rekrutieren.
Eine solche Investition hat auch den potenziellen Vorteil, dass sie zu einem finanziellen Glücksfall wird, wenn das Unternehmen einen bedeutenden Durchbruch erzielt und eine entsprechende kritische Masse erreicht.

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