17.08.2022

Gutes Auge war nötig

Einen sowohl schweren als auch extrem engen Einsatz hatte die Firma Krebs Korrosionsschutz zu absolvieren: Gleich fünf MAN-Dieselmotoren mit 325 Tonnen Eigengewicht galt es, aus der Halle zum Tiefwasserterminal Cuxport zu bringen.

Kurzerhand haben die Spezialisten von Krebs ein selbstangetriebenes Schwerlastmodul als 12-Achs Variante mit 372kW-Powerpack zusammengestellt. Dennoch waren auch ein gutes Auge und eine ruhige Hand beim Steuern durch den Bediener gefragt. Denn die Herausforderung liegt in der Torausfahrt der Halle: Die Ladehöhe in Fahrstellung der Kombination von Modul und Ladung beläuft sich auf 8,07 Meter. Die Torunterkante liegt derweil bei 8,10 Metern.

„Doch, es ist ausreichend, wenn man auf präzise Transporttechnik wie den 3.000 Millimeter breiten und 8-fach bereiften Modul-Max zurückgreifen kann“, erklärt Krebs-Supervisor Jörg Neuhäusel die anspruchsvollen Rahmenbedingungen. Die elektronische Lenkung des Schwerlastmodules von Faymonville sorgt für millimetergenaues Arbeiten, und die 4,5 Meter breite Kombination konnte sicher durch das Nadelöhr hindurch ins Freie gesteuert werden. Hier liegt querab ein Pontonkran bereit, der diese Motoren spielerisch ins Frachtschiff gehoben hat.

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