09.02.2026

Spatenstich für neue Werkhalle

Am Mittwoch ist der offizielle Spatenstich für das neue Instandhaltungsgebäude bei Liebherr-Rostock erfolgt. „Mit der neuen Werkhalle 5 entsteht ein hochmodernes hybrides Gebäude, das sowohl gewerblichen als auch angestellten Mitarbeitenden zur Verfügung steht“, meldet der Konzern. Rund 22 Millionen Euro nimmt Liebherr dafür in die Hand.

„Liebherr schreibt seine Erfolgsgeschichte im Überseehafen heute konsequent fort und setzt mit diesem Spatenstich ein starkes Bekenntnis zum Standort Rostock. Dafür danke ich allen Beteiligten herzlich. Die Hafenkräne von Liebherr stehen weltweit für ‚Made in Rostock‘ und sind beste Werbung für unseren Wirtschaftsstandort und die gesamte Region“, betont die Rostocker Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger.
Markus Schmidle und Rudolf Ganser von Liebherr-MCCtec, Patricia Rüf vom Verwaltungsrat der Liebherr-International AG, OB Eva-Maria Kröger, Gernot Tesch von Rostock Port mit Stefan Strauch von Liebherr Rostock (v.l.)

„Mit dem Neubau schaffen wir nicht nur verbesserte Bedingungen für unsere Mitarbeitenden, sondern setzen auch ein klares Zeichen für die Zukunft des Liebherr-Werks Rostock“, meint Stefan Strauch, Geschäftsführer Produktion.

Durch die Erweiterung wird zusätzlicher Raum für interne Dienstleistungen und moderne Arbeitsumgebungen geschaffen. Bei der Planung wurde auf nachhaltige Technologien geachtet. Das Gebäude wird mit einer Photovoltaikanlage sowie einer leistungsstarken Luft-Wärme-Pumpe ausgestattet und ist damit weitgehend autark. Zusätzlich werden Nahwärme und Gasanschlüsse integriert. Um den Bau zu ermöglichen, wurde das Werksgelände um 2.000 Quadratmeter erweitert und die Zufahrt zur Kaikante und zu den angrenzenden Liegeplätzen verlegt.

„Die Liebherr-Ansiedlung im Seehafen Rostock hat sich als Glücksfall für die gesamte Region erwiesen“, urteilt Dr. Gernot Tesch, Geschäftsführer des Hafenbetreibers Rostock Port.
Visualisierung der neuen Halle 5

Die ca. 21 Meter hohe Halle besitzt eine Grundfläche von ca. 2.000 Quadratmetern und eine Gesamtfläche von fast 6.400 Quadratmetern. Neben den Technischen Diensten im Erdgeschoss entstehen Büro- und Workshopflächen in den oberen Etagen, darunter 171 moderne Büroarbeitsplätze. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2028 geplant.

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