06.05.2026

Leguan setzt Raupen unter Strom

Der finnische Arbeitsbühnenhersteller Leguan Lifts wird auf der APEX 2026 Anfang Juni eine neue elektrisch betriebene Raupenarbeitsbühne enthüllen, wie das Unternehmen ankündigt. Weltpremiere also am 2. Juni in Maastricht.

Leguan Lifts reagiere damit auf die steigende Nachfrage und bietet seine Bühnen aus der All-Terrain-Serie – das sind die Modelle 170, 195, 225 und 265 – mit der eigens entwickelten OptiTemp-Batterie von Avant Power an. Diese biete unübertroffene Betriebszeiten und eine Leistung, die mit Dieselmotoren vergleichbar sei, heißt es.

Konkret teilt Leguan mit: „Im Gegensatz zu herkömmlichen Batterielösungen hält die einzigartige Flüssigkeitskühlungstechnologie den Akku jederzeit auf optimaler Temperatur und sorgt so für außergewöhnliche Sicherheit und konstante Leistung unter allen Bedingungen. Der Akku wird von Avant Power in Finnland entwickelt und gefertigt und entspricht exakt den Anforderungen von Leguan. Die gesamte elektrische Infrastruktur ist als integriertes System konzipiert, um einen effizienten und zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten.“

„Wir wollten bei der Elektrifizierung keine Kompromisse eingehen. Der Markt entwickelt sich rasant hin zu leisen und emissionsfreien Maschinen, daher war dieses Elektrifizierungsprojekt eines der wichtigsten Projekte in unserer Unternehmensgeschichte“, erklärt VP Sales & Marketing Jori Mylläri.
Jori Mylläri

„Viele Hybridlösungen auf dem Markt kombinieren einen Verbrennungsmotor mit einem kleinen Akku. Dadurch bieten sie nur eine begrenzte Akkukapazität und beeinträchtigen die Leistung im Vergleich zu herkömmlichen dieselbetriebenen Raupenarbeitsbühnen. Die OptiTemp-betriebenen Arbeitsbühnen von Leguan Lifts hingegen sind vollelektrisch. Die elektrifizierte All-Terrain-Serie ermöglicht einen ganzen Arbeitstag mit einer einzigen Akkuladung und unterstützt in vielen Anwendungsbereichen mehrtägige Projekte ohne Nachladen. Dabei bleiben Ausleger- und Übergangsgeschwindigkeiten denen von Dieselbühnen gleichwertig. Das Ergebnis ist ein leiser emissionsfreier Betrieb, selbst auf größeren Baustellen“, so Jori Mylläri weiter.

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