Kolumbiens Größter: Die Firma Compas (Compañía de Puertos Asociados), ein Netzwerk von Mehrzweckhäfen in Kolumbien, hat einen nagelneuen LHM 600 aus dem Hause Liebherr übernommen. Compas bedient sowohl den Atlantik (Karibik) als auch den Pazifik und spielt eine wichtige Rolle im Außenhandel des südamerikanischen Landes.
Das Unternehmen hat den Hafenmobilkran an seinem Terminal in Cartagena in Betrieb genommen, um die Kapazitäten im Containerumschlag zu erhöhen. Mit einer Reichweite von 61 Metern kann der Kran auch größere Containerschiffe bedienen. Seine Traglast von 104 Tonnen ermöglicht den Umschlag schwerer Container und Tandem-Operationen. Der Kran ist auf einem mobilen Unterwagen montiert und lässt sich bei veränderten Verkehrsströmen flexibel zwischen Liegeplätzen verlagern. Diese Flexibilität ist besonders wichtig für ein Mehrzweckterminal, das Container, Schütt- und Kühlgut sowie Projektladung umschlägt.
Angesichts des wachsenden Außenhandels Kolumbiens und veränderter Ladungsstrukturen
setzen Häfen auf Geräte zur Kapazitätserweiterung innerhalb bestehender Infrastruktur. Der neue
Hafenmobilkran von Liebherr in Cartagena zeigt einen durchdachten Ansatz und ermöglicht die
Abfertigung größerer Schiffe ohne umfangreiche bauliche Erweiterungen.
kolumbianische
Der LHM kurz vor seiner Abreise in Rostock
Compas Cartagena fungiert als wichtiger Knotenpunkt zwischen nationalen Lieferketten und internationalen Schifffahrtsrouten. Das Terminal verfügt über spezielle Infrastruktur, darunter zertifizierte Kühlhäuser und nichtinvasive Inspektionssysteme. Diese können bis zu 150 Container pro Stunde scannen. Das Terminal fertigt jährlich bis zu 250.000 TEU über vier Liegeplätze ab.
„Diese Investition stärkt unsere Fähigkeit, Reedereien und Verlader angesichts des wachsenden
Handelsvolumens noch zuverlässiger zu bedienen“, erklärte ein Vertreter von Compas. „Durch den
Ausbau der Umschlagkapazitäten innerhalb unserer bestehenden Infrastruktur festigen wir Cartagenas
Rolle als stabiles und effizientes Tor für den kolumbianischen Außenhandel.“
Die Inbetriebnahme des Krans verbessere zudem den Schiffsumschlag in Spitzenzeiten, heißt es. Dadurch würden betriebliche Engpässe reduziert und ein gleichmäßiger Frachtfluss in der kolumbianischen Karibik sichergestellt.
„Unser Ziel ist es, Geräte zu liefern, die sich in komplexe Hafenumgebungen integrieren und eine zuverlässige, langfristige Leistung ermöglichen“, erklärt Andreas Ritschel, General Manager Sales Hafenmobilkrane bei Liebherr in Rostock.
Moisés Sabbagh Balaguer, Vizepräsident für den operativen Bereich bei Compas; Laudemir Mitterer, Sales Manager bei Liebherr Rostock; Sebastian Köhler, Area Manager Sales bei Liebherr Rostock; und Rodrigo Torras Ocampo, Präsident von Compas (v.l.)
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