25.06.2026

50 Jahre und 1 Woche

Vor 50 Jahren aus der Taufe gehoben, hat sich das Liebherr-Werk in Nenzing in Vorarlberg, Österreich, zu einem wichtigen Standort innerhalb der Firmengruppe entwickelt. Als Sitz der Liebherr-MCCtec GmbH – eine von elf Spartenobergesellschaften der Firmengruppe Liebherr – werden von hier aus drei weitere Produktionsstätten betreut, und weltweit mehr als 50 Vertriebs- und Serviceniederlassungen unterhalten. Der Umsatz all dieser Werke beläuft sich inzwischen auf über zwei Milliarden Euro.
Das Liebherr-Werk Nenzing

Angefangen hat alles mit einem Produkt, dass niemand in die Alpen verortet: Schiffskrane. Das hat sich gewandelt. Schiffskrane und Hafenmobilkrane werden inzwischen in Rostock und Killarney produziert. In Nenzing sind es neben Raupenkranen die Seilbagger und seit rund 15 Jahren auch Ramm- und Bohrgeräte.
An den Kundentagen wurde das Ablegen Auslegers an einem LR 1300 demonstriert

Eine ganze Woche hat das Werk nun seine Tore für Besucher geöffnet. Nebst drei Tagen alleine für die Kunden, war ein Tag für den Nachwuchs aus den regionalen Schulen und Hochschulen reserviert. Und für den morgigen Samstag, an dem die Pforten für jeden Interessenten offenstehen, erwarten die Verantwortlichen über 25.000 Besucher.
Trotz hochsommerlichen Temperaturen ließ es kaum jemand nehmen die Vorführungen zu verfolgen

Mit 25 Hektar steht in Nenzing zwar durchaus Fläche zur Verfügung, aber davon musste die Feierlichkeiten einiges an Platz frei gemacht werden. Alleine mit dem Aufbau des Festzeltes, in dem rund 400 Sitzplätze eingerichtet waren, und viel Technik aufgebaut wurde, musste bereits vier Wochen vorher begonnen werden – und das Ganze im laufenden Betrieb.
Im Festzelt konnten rund 400 Gäste Platz nehmen


Und natürlich wurde an Maschinen und Technik aufgefahren, was das Werk zu bieten hat und hatte. Den neuesten LMD 1200 Seilbagger ebenso wie den derzeit größten Raupenkran, der in Nenzing vom Band läuft, der LR 1400. Die Show gestohlen hat aber ein Schmuckstückchen: der HS 870, der erste Seilbagger, der vor fünf Jahrzehnten das Werk verlassen hat.
Der heimliche Star des Events: der erste Seilbagger aus dem Werk Nenzing


Was die Maschinen heutzutage in der Lage sind, zu leisten – im Großen wie im Kleinen – zeigte dann auch noch ein Bohrgerät. Die tonnenschwere Maschine drehte einen Korken aus einer Weinflasche.
Eine Weinflasche kann man auch mit einem Großbohrgerät öffnen


Patricia Rüf sprach stellvertretend für die Familie am zweiten Tag der Veranstaltung zu den Gästen

Kommentare