MAX Trailer für die Gertzen Gruppe: „Geliefert wie bestellt – das gilt für unsere Pendelachs-Offensive ganz konkret“, erklärt Thomas Tiedtke von ES-GE Nutzfahrzeuge. „Mit dem MAX Trailer MAX810 für die Gertzen-Gruppe ist ein weiteres Fahrzeug aus unserem erweiterten Schwerlastangebot auf der Straße. Unsere Pendelachs-Offensive soll sichtbar werden – nicht nur in Bestellungen, sondern in ausgelieferten Fahrzeugen bei unseren Kunden.“
Ob Auto- oder Raupenkrane, Schwertransporte, Arbeitsbühnen oder Abschlepp- und Bergedienst – Gertzen bewegt regelmäßig anspruchsvolle und auch mal heftige Ladungen. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die eingesetzte Fahrzeugtechnik.
Ausgeliefert wurde ein MAX Trailer MAX810 Pendelachs-Satteltieflader in einer 2+6-Konfiguration. Das Fahrzeug ist ein 8-Achs-Satteltieflader. Alle Achsen des Tiefladers sind hydro-mechanisch zwangsgelenkt. Eine zentrale Besonderheit des MAX810 ist die zweifache Teleskopierbarkeit. Die Ladefläche misst in der Grundausführung ca. 11.000 Millimeter und kann technisch um ca. 8.200 Millimeter sowie zusätzlich um ca. 7.700 Millimeter ausgezogen werden.
Die von MAX Trailer technisch ausgelegte Achslast der Pendelachsen liegt bei 13.740 Kilogramm je Achslinie bei einem Tempo von 30 km/h. Für den Betrieb mit bis zu 80 km/h sind in Deutschland 12.000 Kilogramm je Achslinie maßgeblich. Daraus ergeben sich ein zulässiges Gesamtgewicht von 126.000 und eine Nutzlast von ca. 96.590 Kilogramm beim angegebenen Leergewicht von ca. 29.410 Kilogramm.
Gertzens neuer MAX 810
Zur umfangreichen Ausstattung gehören unter anderem ein hydraulisch heb- und senkbarer sowie abfahrbarer Schwanenhals, ein TPMS-Reifendruckkontrollsystem und eine BEKA-MAX Zentralschmieranlage. Das komplette Chassis wurde ab Werk HRM-metallisiert und mit ZINACOR 850 behandelt. Ergänzt wird das Fahrzeug durch ein Hatz-Dieselaggregat für die Bedienung hydraulischer Funktionen inklusive Funkfernbedienung, LED-Beleuchtung, Arbeitsscheinwerfer und ausziehbare Verbreiterungen um ca. 230 Millimeter je Seite.
„Bei Fahrzeugen dieser Klasse zählt nicht nur die reine Nutzlast“, so Thomas Tiedtke weiter. „Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Achstechnik, Teleskopierbarkeit, Bedienbarkeit und Verfügbarkeit. Genau hier passt der MAX810 sehr gut zu den typischen Anforderungen der Gertzen-Gruppe.“
Gertzen ist seit mehr als 55 Jahren im Nordwesten Deutschlands aktiv mit Autokranen und europaweit mit Sattelzugmaschinen und Spezialaufliegern unterwegs. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Kluse im Emsland südlich von Papenburg und unweit der niederländischen Grenze.
Kommentare