06.07.2026

Salgert geht rauf

Eine Klasse höher: Die Firma Salgert aus Lohmar hat im April ihren neuen 450-Tonner LTM 1400-6.1 erhalten. Damit erweitert das 1955 gegründete Traditionsunternehmen seine Kranflotte nach oben hin.

Bereits bei seinen ersten Einsätzen hat das neue Flaggschiff die Erwartungen von Salgert voll erfüllt. Inhaber Wolfgang Salgert bestätigt: „Der neue LTM 1400-6.1 ergänzt unsere Flotte perfekt und eröffnet uns zusätzliche Möglichkeiten bei anspruchsvollen Projekten. Der Kran ermöglicht uns ein breites Einsatzspektrum und bietet gleichzeitig wirtschaftliche Lösungen für unsere Kunden. Mit dieser Investition stärken wir nicht nur unser Unternehmen, sondern schaffen auch die Grundlage, unsere Kunden künftig noch besser unterstützen zu können.“

Um eben diese EInsatzvielfalt bieten zu können, orderte Wolfgang Salgert den Kran mit kompletter Zusatzausrüstung, darunter auch eine Y-Teleskopausleger-Abspannung. Er reagiert damit auf die gestiegenen Anforderungen der Auftraggeber und die immer größer und komplexer werdenden Projekte.

Wolfgang Salgert erzählt: „Der neue LTM 1400-6.1 mit seinem 70 Meter langen Teleskopausleger erweitert unsere Flotte strategisch nach oben. Er ermöglicht uns, Projekte noch flexibler und effizienter abzuwickeln und stärkt unsere Position im Bereich der Großkrantechnik. Gleichzeitig bietet er unseren Kunden zusätzliche Möglichkeiten bei anspruchsvollen Einsätzen.“
Erich Schneider von Liebherr mit Wolfgang Salgert und Andreas Esser von der Fa. Salgert sowie Alexander Schwald von Liebherr (v.l.)

Das familiengeführte Unternehmen mit Standorten in Lohmar, Euskirchen, Mönchengladbach und Duisburg ist seit Jahrzehnten in den Bereichen Mobilkrane, Schwertransporte, Arbeitsbühnen, Gabelstapler und Spezialdienstleistungen tätig. Die Kranflotte umfasst mittlerweile 20 Mobilkrane – ausschließlich aus dem Hause Liebherr. Insgesamt beschäftigt Salgert derzeit rund 50 Mitarbeitende.

Um seine Firma bzw. die Firmengruppe und damit sein Lebenswerk langfristig zu sichern, hat Wolfgang Salgert eine Stiftung gegründet. Vor Kurzem wurde diese anerkannt. „In die Stiftung werden schrittweise die bestehenden Unternehmensbeteiligungen sowie die dazugehörigen Immobilien und Grundstücke eingebracht,“ so Salgert (wie man hier nachlesen kann).

Geschäftsführer der beiden operativen GmbHs bleiben neben ihm Tanja Beckemper-Prodöhl und Andreas Esser. Alle drei übernehmen künftig den Stiftungsvorstand. Auch wenn Wolfgang Salgert in diesem Jahr 64 wurde – diese bedeute keinesfalls seinen Abschied.

„Selbstverständlich werde ich der Unternehmensgruppe auch weiterhin so lange wie möglich aktiv erhalten bleiben und auch künftig ein verlässlicher Ansprechpartner für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein – wenn auch perspektivisch in etwas reduziertem Umfang. Es war mir ein wichtiges persönliches Anliegen, frühzeitig eine verlässliche und nachhaltige Nachfolgeregelung zu schaffen.“

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