16.07.2026

Nochmal dasselbe, bitte!

Das bayrische Vermietunternehmen Kran Völkl hat einen zweiten 150-Tonnen-AT-Kran vom Typ Liebherr LTM 1150-5.3 übernommen.
Die Übergabe

Der fünfachsige LTM 1150-5.3 ist mit einem 66 Meter langen siebenteiligen Teleskopausleger sowie einer 10,8 bis 19 Meter langen Doppelklappspitze ausgestattet, die hydraulisch um bis zu 40 Grad steilgestellt werden kann. Durch ein sieben Meter langes Zwischenstück lässt sich die maximale Hakenhöhe auf fast 95 Meter und die maximale Ausladung auf 72 Meter steigern. Der neue Kran gesellt sich zu einem bereits 2024 gelieferten LTM 1150-5.3 sowie einem 50-Tonnen-Citykran vom Typ LTC 1050-3.1. Eingesetzt wird der neue Kran bei Bauarbeiten, Industrieeinsätzen, der Montage von Fertigteilen sowie bei Bergungseinsätzen.
Sandra und Daniel Völkl-Fischl mit Florian Maier von Liebherr sowie Leonie, Sonja und Rudolf Völkl (v.l.)

Daniel Völkl-Fischl, stellvertretender Geschäftsführer, sagt: „Wir setzen unsere Fahrzeuge in der Regel acht Jahre ein und investieren dann in Neufahrzeuge. Wir sind mit dem ersten LTM 1150-5.3 äußerst zufrieden – technisch und wirtschaftlich hat sich die Investition absolut bewährt. Deshalb fiel die Entscheidung auf dasselbe Modell, mit identischer Ausstattung.“
Die beiden LTM 1150-5.3 nebeneinander

„Uns war die Reserve für Zubehör besonders wichtig. Trotz neun Tonnen Ballast, zweitem Hubwerk und 3-rolliger Hakenflasche bleiben beim maximalen Gesamtgewicht von 60 Tonnen noch rund 400 Kilogramm Spielraum. Deshalb haben wir uns für die Alufelgen entschieden.“

Das in Straubing in Niederbayern ansässige Unternehmen Kran Völkl wurde 1932 von Hans Völkl als Kfz-Werkstatt gegründet. 1945 verlegte er seinen Betrieb nach Straubing und startete als zweites Standbein mit der Bergung und dem Abschleppen verunglückter Lastwagen.

1952 trat mit Rudolf Völkl, dem Sohn von Hans, die zweite Generation in das Unternehmen ein. Der erste Autokran wurde 1960 angeschafft und zunächst für Industrieeinsätze des wachsenden Unternehmens genutzt. Rudolf übernahm 1976 das Kran- und Bergungsgeschäft und begann, die Gittermastkrane durch Teleskopkrane zu ersetzen.

Das Familienunternehmen hat sich im Laufe der Jahre unter der dritten Generation weiterentwickelt: Rudolf Junior leitet heute den Betrieb, der über eine Flotte von 13 Einheiten verfügt im Bereich von 40 bis 500 Tonnen – darunter Schnelleinsatzkrane sowie Autokrane, All-Terrain-Krane und Citykrane –, unterstützt von einem 30-köpfigen Team.
50 Jahre her: Die ersten Teleskopkrane von Kran Völkl wurden 1976 angeschafft

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