28.07.2026

Punktgenaue Landung

Ende April war es soweit: Nach dem Spatenstich im Oktober 2024 und rund 18 Monaten Bauzeit konnte die Mayer Hubarbeitsbühnen GmbH ihr neues Betriebs- und Verwaltungsgebäude im Gewerbegebiet Ebnat in Aalen auf der Schwäbischen Alb beziehen.
Das neue Areal aus der Vogelperspektive

Der bisherige Hauptsitz im Aalener Stadtteil Attenhofen platzte sprichwörtlich aus allen Nähten. Oder wie Geschäftsführer Jeremy Ulmer es formuliert: „Der bisherige Firmensitz war räumlich vollständig ausgelastet und bot keine Entwicklungsmöglichkeiten mehr.“

Geschäftsführerin Tanja Thaler erklärt: „Die Mitarbeitenden wurden frühzeitig in die Planung einbezogen, um Arbeitsabläufe und Anforderungen optimal im Neubau abzubilden. Es gab Mitarbeiter, die am Wochenende auf die Baustelle gefahren sind, um sich die Fortschritte anzusehen, fast schon wie Eigentümer. Alle freuten sich wirklich auf den Umzug und haben das neue Gebäude von Beginn an als ihres angenommen.“
Der neue Stammsitz in Ebnat

Der wertig wirkende Neubau liegt direkt an der Autobahn A7. Die Fassade scheint in changierenden Farbtönen zu schimmern, mal golden, dann gelb, mal hell-olivgrün, dann wieder gülden. Für den Effekt sorgt eine eigens angefertigte, unregelmäßig gefaltete Trapezblechverkleidung in einem goldschimmernden Farbton.

Auffällig ist auch die markante Silhouette des Gebäudes. Als Architekt verantwortlich dafür zeichnet Jannis Merz, Geschäftsführer der Firma Merz Objektbau aus Aalen.
Blick in die Waschhalle

Durch Merz und sein Team realisiert wurden:

• ein Werkstattbüro mit sechs Arbeitsplätzen
• ein Dispobüro mit aktuell elf Arbeitsplätzen
• ein separates Büro für die Buchhaltung
• Büroräume für die Geschäftsführung
• ein Work Café / Gemeinschaftsbereich / Gemeinschaftsküche
• ein offener, heller Eingangsbereich
• eine eigene Waschhalle
• eine eigene Lackierhalle
• eine Maschinenhalle
• ein großer Außenbereich
• sowie ein eigener Schulungsraum für 30 Teilnehmer für Bedienerschulungen und interne Mitarbeiterweiterbildungen.
Die Terrasse

Tanja Thaler erläutert das architektonische Konzept dahinter: „Das Leitmotiv, das sich durch die gesamte Planung zieht, leitet sich direkt aus dem Betrieb von Mayer Hubarbeitsbühnen ab: Das Gebäude funktioniert wie ein Flughafen. Maschinen werden ausgeliefert, kehren zurück, werden gewartet und stehen für den nächsten Einsatz bereit –ein kontinuierlicher Kreislauf aus Logistik, Betrieb und Service. Diesem Prinzip folgt die funktionale Gliederung des Gebäudes: Die Produktionsbereiche, die Werkstatt und die Maschinenlagerhalle bilden den operativen Kern. Der Bürotrakt übernimmt die Rolle des Kontrollturms – mit direktem Sichtbezug zur Zufahrt des Geländes, um den Überblick über die Maschinenbewegungen zu behalten.“

Auf der Dachterrasse können die Beschäftigten zudem Frischluft schnappen. Im Innern des Gebäudes kommen Pastelltöne zum Einsatz. Die Werkstatt und die Waschhalle heben sich farblich voneinander (und vom Rest) ab. Währen der Werkstattbereich ein kräftiges Gelb erhielt, ist die Waschhalle in Blautönen gehalten. Dem Architekten zufolge soll jeder Raum seinen eigenen Aha-Effekt haben. (Aha.) Das Gebäude erfüllt den KfW-40-Standard und verfügt über eine Photovoltaikanlage auf dem Dach.
Das Führungsteam: Prokuristin Helena Schönherr, Geschäftsführerin Tanja Thaler, Geschäftsführer Jeremy Ulmer und Prokurist & Technischer Leiter Marco de Rosa (v.l.)

1993 von Erwin und Edeltraud Mayer gegründet, betreibt Mayer Arbeitsbühnen heutzutage mit 60 Mitarbeitenden – davon 35 am neuen Firmensitz – einen Mietpark aus rund 900 Geräten.

Kommentare