10.09.2026

Potain bringt neues Flaggschiff heraus

Mach mal maxi: Potain hat das erste Exemplar seines neuen 40-Tonnen-Krans MDT 1609 ​​an den deutschen Betonfertigteilhersteller Karl Bachl Betonwerke ausgeliefert, der ihn nun an seinem Standort in Bayern einsetzt. Es handelt sich dabei um Potains größtes Flat-Top-Turmdrehkranmodell.
Der neue Kran wurde bei Karl Bachl in Bayern aufgebaut

Der Kran verfügt über eine maximale Tragfähigkeit von 40 Tonnen und kann mit einem 80 Meter langen Ausleger ausgestattet werden, der an der Spitze noch bis zu 14,1 Tonnen hebt. Er ist mit dem Crane Control System CSS sowie dem Telematiksystem Potain Connect ausgerüstet, das Fernwartung und -diagnose ermöglicht. Zudem verfügt er über ein Energiespeichersystem, das beim Absenken von Lasten Energie zurückgewinnt und für die spätere Wiederverwendung speichert.
Der MDT 1609 wurde mit einer Höhe von 40,2 Metern montiert

Bei Karl Bachl Betonwerke in Bayern wurde der Kran auf eine Höhe von 40,2 Metern errichtet. Dort hebt er Materialien auf dem Lagerplatz, darunter Betonfertigteile mit einem Gewicht von fast 40 Tonnen. Die Montage erfolgte auf dem Rundmast des zuvor dort eingesetzten Turmdrehkrans unter Verwendung eines Adapters, der gemeinsam vom Potain-Händler Moser Baumaschinen und dem Lift-Solutions-Team der Konzernmutter Manitowoc entwickelt wurde.

Bernard Ecabert, Manager für Lift Solutions bei Manitowoc, sagt: „Für den MDT 1609 war unser gesamtes technisches Knowhow sowie eine enge Zusammenarbeit mit Moser Baumaschinen erforderlich – einem Partner, mit dem wir bereits seit über 30 Jahren als Potain-Händler zusammenarbeiten. Der Potain MDT 1609 ist das erste Modell einer spannenden neuen Reihe von Maxi-MDT-Kranen.“

Karl Bachl Betonwerke ist die Sparte für Betonprodukte der Bachl-Firmengruppe, einem familiengeführten Bau- und Baustoffunternehmen, das 1926 als Ziegelei in Deching bei Röhrnbach in Niederbayern gegründet wurde. Das Unternehmen produziert heute Dämmstoffe, Kunststoffe, Bauelemente sowie Betonwaren und führt Bauarbeiten aus – vom Industrie- und Gewerbebau bis hin zum Straßenbau –, wobei es über Produktions- und Vertriebsstandorte in Deutschland, Österreich, Tschechien, Ungarn, Italien, Polen, Rumänien und Kroatien verfügt.

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