Hiap Heng, ein Arbeitsbühnen- und Kranvermieter aus Singapur, hat seinen ersten mobilen Schnelleinsatzkran übernommen: einen elektrisch betriebenen Liebherr MK 88-4.1E auf vier Achsen.
Der MK 88-4.1 verfügt über eine maximale Traglast von acht Tonnen und kann bei einer maximalen Ausladung von 45 Metern noch 2,2 Tonnen heben; die Hakenhöhe beträgt dabei 30,2 Meter. Der Kran kann zudem mit einem um 15, 30 oder 45 Grad steilgestellten Ausleger betrieben werden, wodurch eine maximale Hakenhöhe von 59,1 Metern bei einer Traglast von 1.850 Kilogramm erreicht wird.
Transport, Aufbau und Betrieb können von lediglich einer Person durchgeführt werden.
Die offizielle Übergabe: Lee Ah Tong, Joyce Foo und Kenny Lim von Hiap Heng sowie Marcel Beck, Tek Siong Cheam und Daniel Wonschak von Liebherr (v.l.)
Geschäftsführerin Joyce Foo sagt: „Die Bauindustrie entwickelt sich kontinuierlich weiter. Begrenzte Platzverhältnisse in urbanen Räumen stellen Projektverantwortliche zunehmend vor komplexe Herausforderungen. Unsere Auftraggeber erwarten sichere und wirtschaftliche Lösungen. Der MK 88-4.1E ergänzt unser Leistungsportfolio gezielt.“
Der vertikale Turm des MK 88-4.1E ermöglicht Arbeiten direkt am Bauwerk, selbst über Hindernisse hinweg. Dies erlaubt große Arbeitsradien und hohe Leistungsfähigkeit bei minimalem Platzbedarf. Dank der asymmetrischen Abstützung und der geringen Standfläche eignet er sich gut für Einsätze in dicht bebauten Innenstädten. Der elektrische Kranbetrieb bringt Lärm und Emissionen drastisch runter – ideal in dem dicht besiedelten Stadtstaat.
Der erste Mobilbaukran von Hiap Heng bei Tests auf dem Betriebshof
Das Unternehmen wurde 1983 mit einem 18-Tonnen-Kran von Kato und einem 20-Tonnen-Tadano TL200 gegründet. 1985 kamen für ein Großprojekt 12 Raupenkrane hinzu, und der Fuhrpark wurde seither kontinuierlich erweitert. Die Hiap-Heng-Gruppe betreibt mittlerweile eine Flotte von etwas mehr als hundert Mobil- und Raupenkranen sowie Hubarbeitsbühnen.
Kommentare