28.04.2014

Manitou stellt sich neu auf

Der neue Manitou-Geschäftsführer Michel Denis formt das Unternehmen um und will es damit schlagkräftiger machen. Er sagt: „Diese Strategie wird sich klar auf den Kundennutzen fokussieren und zugleich unsere Führerschaft, unser Wachstum und unsere Rentabilität stärken. Die neue Organisation wird unseren Betrieb positiv beeinflussen und es unseren Kunden erleichtern, indem sie es mit einem weniger komplexen und umso reaktionsfähigeren Unternehmen zu tun haben werden.“
Michel Denis auf der Conexpo 2014

Was ist konkret geplant? Bislang ist Manitou in drei Divisionen unterteilt. Dies wird auch künftig der Fall sein, allerdings werden die Bereiche neu aufgeteilt. Es wird zwei Produktabteilungen geben und einen Servicebereich. Bislang hat Manitou sein Geschäft in drei Produktsparten gegliedert. Die jetzt noch getrennten Sparten Industrial Handling und Material Handling werden künftig in einer Sparte verschmolzen.

Unter dem Kürzel MHA (das steht für Material Handling & Access) werden die in den französischen und italienischen Werken gefertigten Manitou-Produkte zusammengefasst: Teleskoplader, Gelände- und Industriestapler, Mitnahmestapler und Arbeitsbühnen.

Im Bereich CE, Compact Equipment, sind die Kompaktmaschinen zusammengefasst, darunter Kompaktlader, Raupenlader, Knicklader und Teleskoplader der Marken Gehl und Mustang.

Neu ist die Abteilung S&S: Das steht für Services & Solutions. Alle Serviceaktivitäten, auch zur Verkaufsförderung, sind hier versammelt. Dazu zählen Garantieverträge, Finanzierungen, Flottenmanagement und Wartungsverträge auf der einen sowie Endkundenservices wie Schulungen und Ortungsdienste auf der anderen Seite. Damit sollen zusätzliche Umsatzpotenziale aktiviert werden, wie es bei Manitou heißt.

Ab Juli soll die neue Struktur greifen. Für ihren Roll-out sind zehn Monate veranschlagt. Weitere Details hierzu sollen auf der nächsten Hauptversammlung Anfang Juni erörtert werden.

Da ist übrigens wieder Dominique Bamas an Bord, der den zurückgetretenen Joël Goulet im Aufsichtsrat ersetzt. Goulet war rund 20 Jahre lang für Manitou tätig. Viele werden sich erinnern: Bamas war derjenige, der als Interims-CEO eingesprungen ist, als der damalige Unternehmenschef Jean-Christophe Giroux vor gut einem Jahr überraschend abgedankt hat. Wie gehabt soll das Board aus neun Mitgliedern zusammengesetzt sein: drei unabhängigen Direktoren und sechs Familienmitgliedern des nach wie vor in Familienbesitz befindlichen Herstellers.

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