Konecranes erweitert seine Hafenmobilkran-Familie der sogenannten Generation 6 um das Modell Konecranes Gottwald ESP.4. Das jüngste Familienmitglied ist seiner Größe nach das kleinste der Baureihe und richtet sich an kleinere Häfen. Der neue Kran kann ab sofort bestellt werden.
„Viele kleinere See- und Flusshäfen setzen zunehmend auf einen vielseitigen Umschlag. Sie verzeichnen ein wachsendes Volumen an Containern, Schüttgut sowie Stückgut und Projektgut und suchen nach der passenden Ausrüstung, um maximale Manövrierfähigkeit und Flexibilität zu erzielen“, so Dr. Jörg Müller, Vice President, Mobile Harbor Cranes, Konecranes. „In dem Kontext können auch diese Häfen nun die einst von Konecranes erfundene Hafenmobilkran-Technologie nutzen, die wir mit dem Konecranes Gottwald ESP.4 gezielt an ihre spezifischen Bedürfnisse angepasst haben.“
Der ESP.4 erreicht auf Containerschiffen von der Feeder- bis zur Standardklasse die 10. Containerreihe mit einer Tragfähigkeit von 30 Tonnen unterm Spreader. Bei Projektgut beträgt die maximale Tragfähigkeit 100 Tonnen, und für den Stückgutumschlag bietet er 63 Tonnen Tragfähigkeit bis zu einem 24-Meter-Arbeitsradius und Hubgeschwindigkeiten bis 120 Meter pro Minute.
Für den Dauerbetrieb im Schüttgutumschlag verfügt der Kran über eine Motorgreifer-Kurve von 34 Tonnen in A8-Klassifizierung bis zu 25 Metern und eine Umschlagsleistung von bis zu 850 Tonnen pro Stunde. Diese Leistungswerte seien für einen mobilen Hafenkran seiner Größe einzigartig, so der Hersteller.
Die Generation 6-Familie reicht nun vom ESP.4 bis zum ESP.10. Der ESP.4 ist auf einem fünfachsigen gummibereiften Fahrgestell, einem schienengebundenen Portal oder einem Ponton zu haben.
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