04.10.2019

Flammendes Inferno

Brandanschlag auf Baustelle: In Leipzig haben in der Nacht zum Donnerstag – dem Tag der deutschen Einheit – Explosionen und Brände auf einer Großbaustelle an der Prager Straße für ein nächtliches Inferno gesorgt. Kurz nach Mitternacht schreckten Anwohner aus dem Schlaf hoch, als drei Autokrane auf der Baustelle der CG-Gruppe in Brand standen, und mussten umgehend evakuiert werden, da die Krane hätten umstürzen können. Es entstand Sachschaden in Millionenhöhe.

Die Polizei geht von Brandstiftung als Ursache aus. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen und hält einen politisch motivierten Hintergrund der Tat für möglich.
Der Tatort gegen MItternacht


An der Prager Straße errichtet die Firma des Investors und RB-Leipzig-Sponsors Christoph Gröner vier Wohntürme mit rund 300 Wohnungen. Der Polizei zufolge wurden bereits mehrfach Brandanschläge auf Bauprojekte der CG-Gruppe verübt. Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) sprach von einem Terrorakt. „Wir sind konfrontiert mit einer massiven Gewalttat, bei der die Täter kaltblütig ohne Rücksicht auf das Leben der Nachbarn gehandelt haben.“

Die Feuerwehr war zwar flott vor Ort, dennoch sind zwei Autokrane komplett ausgebrannt, der dritte wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen. Während der Löscharbeiten explodierten immer wieder Gasflaschen.
Der Morgen danach

Ein All-Terrain-Kran aus der Flotte von Wiemann; einer von zwei Mobilkranen, die bei dem Feuer schwer beschädigt worden sind

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