25.03.2020

Hä? Warum abladen?

...wenn man auch direkt loslegen kann?

Am Freitag wurde in Liverpool ein Arbeitstrupp gesichtet, der eine selbstfahrende Arbeitsbühne einsetzt, ohne sie vom Transport-LKW zu entladen. Es sieht so aus, als würden die Männer Klumpen o.ä. aus einem Abfluss oder einer Regenrinne oberhalb der Eingangstür zur RBS Bank in der High Street entfernen.

Die Bühne, eine Niftylift HR12, arbeitet von der Rückseite des Lasters aus. Danke dieser Tatsache vergrößert die HR12 ihre Up & Over-Übergriffhöhe. Mindestens zwei Schläuche hängen vom Arbeitskorb herunter, es ist schwer zu sehen, ob der Bediener einen Gurt oder eine PSA trägt; nehmen wir mal an, er trägt einen Gurt. Der Height Rider 12 hat eine Korblast von 200 Kilogramm. Angesichts der Größe des Mannes, der hängenden Schläuche und anderer ungewöhnlich aussehender Geräte dürfte das Ganze nicht soooo weit vom Maximum entfernt sein, von den 200 Kilo. Darüber hinaus scheint es, mit britischer Zurückhaltung ausgedrückt, als würde wenig Aufwand betrieben, um den Einsatzort abzusperren oder den Bürgersteig und die Fahrbahn abzusichern. Liverpool verfügt über recht strikte Vorschriften zu Straßensperrungen und Arbeitseinsätzen. Vielleicht waren die Jungs einfach wild auf eine schnelle Ausfahrt, einen Quickie?

Mit den Worten des Lesers, der diese Situation entdeckt hat: „Das haben wir heute in Liverpool entdeckt. Ein interessanter Blick auf eine ‚LKW-Arbeitsbühne‘! Keine Stützen am LKW. Die Plattform ist mit ein paar Waggongurten am Lastwagen befestigt. Der Typ im Korb hat keinen Sicherheitsgurt an, und der Bürgersteig war nicht für Fußgänger gesperrt. Es sieht aus, als ob es sich um ein Entwässerungsunternehmen handelt, das am Gebäude arbeitet.“

Um ein wenig Ausgleich auf der Ladefläche zu schaffen, hat sich der Kollege mal gleich draufgestellt. Angesichts der Größe des LKW, des Zustands der Gurte und der Nähe zum Gebäude wäre der Mann sicherlich sehr, sehr sicher aufgehoben dort oben, falls das kreative Konstrukt umkippen sollte... Es macht jedoch wenig Sinn, dies an einem so prominenten öffentlichen Ort zu tun, an dem viel hätte schief gehen können. Für diese Arbeit scheint eine 3,5-Tonnen-LKW-Bühne viel besser geeignet zu sein als ein Boomlift.

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