07.04.2020

Konecranes prüft Kurzarbeit für Mitarbeiter in Finnland

Konecranes & Corona: Der finnische Konzern vermeldet am Dienstag den Abschluss der Verhandlungen zum Thema unbezahlte Freistellungen für seine Mitarbeiter/innen in Finnland. Hintergrund sind die aktuelle Corona-Pandemie und die damit verbundenen Auswirkungen aufs Geschäft.

Konecranes hat die Kooperationsverhandlungen mit den finnischen Betriebsratsvertretern vor einer Woche aufgenommen und nun zu Ende gebracht. Das Ergebnis: Alle Beschäftigten in Finnland, das sind insgesmt 2.000, können theoretisch vorübergehend unbezahlt von ihrer Arbeit freigestellt werden, und zwar für höchstens 90 Tage, also drei Monate. Dieses Tool steht ähnlich der deutschen Kurzarbeitsregelung zur Verfügung, wird aber nur angewandt, wo und inwieweit es erforderlich ist. Darüber entscheidet jeder Geschäftsbereich eigenständig.

Das heißt im Klartext: Je nach Bedarf können die einzelnen Geschäftsbereiche nun entscheiden, ob und wie lang – längstens 90 Tage – sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unbezahlte Freistellung schicken können. Das kann auch in Form von verkürzten Arbeitswochen geschehen.

Daneben habe das Unternehmen bereits umfangreiche Maßnahmen zur Kostensenkung in allen Bereichen seines weltweiten Geschäfts eingeleitet, heißt es. Der Konzern hatte zuvor bereits seine Prognose und seinen Finanzausblick für 2020 zurückgezogen.

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