15.03.2021

Drehbühne und A-Bock stechen in See

Alfa Lift ahoi! Am Sonntag hat das Transportschiff BigLift Barentsz das Liebherr-Werk im Rostocker Hafen mit zwei Hauptkomponenten des Schwerlastkrans HLC 150000 verlassen. Die Drehbühne sowie der charakteristische A-Bock sind jetzt unterwegs, um auf der Alfa Lift von OHT, einem Offshore-Windpark-Installationsschiff der nächsten Generation, montiert zu werden.

Für den Tandemhub beider Teile zeichneten ein Raupenkran LR 11350 und ein schienengebundener Schwerlastportalkran TCC 78000 verantwortlich. Da der Hub direkt an der Kaikante stattfand, konnte das Transportschiff seine Reise auf kürzestem Weg zur Ostsee antreten.
Tandemhub direkt am Kai: Ein LR 11350 und ein TCC 78000 heben die Drehbühne des HLC 150000 auf die BigLift Barentsz

Die Drehbühne und der A-Bock werden dann in der Werft von China Merchants Heavy Industry (CMHI) in der Provinz Jiangsu, nahe Shanghai, auf der Alfa Lift installiert. Wenn es soweit ist, wird der Ausleger passend just in time nachgeliefert, um den 3.000-Tonnen-Kran fertigzustellen. Ein Team von Liebherr-Spezialisten reist dann ins Reich der Mitte, um beim Installations- und Inbetriebnahmeprozess des HLC 150000 auf der Werft zu assistieren.

Der Kran bietet eine maximale Hubkraft von 3.000 Tonnen bei 30 Metern und 1.000 Tonnen bei 76 Metern Ausladung. Dennoch beträgt der Drehkranzdurchmesser nur 14 Meter. Damit benötigt der Kran weniger Platz an Deck als vergleichbare Krantypen. Dank einer speziellen Schleifringkonfiguration kann der HLC unbegrenzt schwenken und muss nicht zurück in eine Ausgangsposition. Außerdem wurde ein Wartungskran integriert, der bis zu sechs Tonnen heben kann. Die Großkrane aus der HLC-Serie sollen sich, wenn es nach Liebherr geht, zum Schlüsselelement für die Installation von aktuellen und zukünftigen Windparks auf der ganzen Welt mausern.

Im Jahr 2022 wird der HLC 150000 an Bord der Alfa Lift zu Beginn in der Nordsee im Einsatz sein. Das erste Projekt ist der Bau des Windparks Dogger Bank A, etwa 130 Kilometer vor der Nordostküste Englands.
Anschließend konnte das Transportschiff in See stechen

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