31.03.2021

Das bietet Liebherrs neuer MK 73-3.1

Liebherr hat seinen neuesten Mobilbaukran offiziell vom Stapel gelassen, den dreiachsigen MK 73-3.1 mit sechs Tonnen Traglast. Er ist auf den Einsatz als urbaner Taxikran ausgerichtet, sprich: für den Einsatz in dicht bebauten innerstädtischen Gebieten, wo Störkanten an der Tagesordnung sind.

Der MK 73-3.1 ist der kleinste Mobilbaukran des schwäbischen Kranbauers neben den bestehenden 8-Tonnen-Modellen MK 88-4.1 und MK 140 und erweitert die MK-Baureihe nach unten hin. Während diese Ausladungen von bis zu 45 bzw. 65 Metern ermöglichen, begnügt sich der neue Modellbruder mit maximal 38,5 Metern.

Bei einer Auslegerlänge von 38,5 Metern bietet die Neuheit eine Spitzentraglast von 2.000 Kilogramm mit entsprechendem Zusatzballast. In der 45-Grad-Auslegersteilstellung erreicht der Kran eine Hubhöhe von 51 Metern und Traglasten von maximal 2.800 bis 1.850 Kilogramm an der Spitze. Insgesamt bietet der kleine MK drei unterschiedliche Auslegersteilstellungen.
Der neue Liebherr MK73 3.1

Von Anfang an für den Ein-Mann-Betrieb konzipiert, kann der MK 73-3.1 bereits zehn Minuten nach Ankunft am Einsatzort mit dem Heben beginnen. Der Kranaufbau ist komplett elektrisch angetrieben und wird entweder über den Bordgenerator oder über eine Steckdose auf der Baustelle betrieben, entweder mit 63 oder 32 Ampere. Bei der 32-Ampere-Variante wird die Arbeitsgeschwindigkeit des Krans laut Unternehmen nicht beeinträchtigt. Der Motor des Trägerfahrzeugs ist mit dem Ecomode-System des Herstellers ausgestattet, das für mehr Energieeffizienz und geringere Emissionen sorgt.
Der neue Kran ist kompakt und eignet sich gut für Arbeiten im innerstädtischen Raum

Der neue Dreiachser ist mit einer Gesamtlänge von 13,8 Metern, einer Gesamtbreite von 2,75 Metern und einer Gesamthöhe von vier Metern kompakt und verfügt dennoch über alle Ausstattungsmerkmale des MK 88-4.1.

Zu den weiteren Features gehören eine Reihe von Fahrerassistenzsystemen wie der Micromove-Feinpositioniermodus für präzises Lasthandling. Fünf Lenkprogramme mit aktiver Hinterachslenkung und halbseitige Abstützung ermöglichen Arbeiten auf besonders engen Baustellen. Wie bei den beiden größeren Modellen wartet der Kran mit einer Liftkabine auf. Neue Kamerasysteme haben sowohl Last als auch Fahrgestell immer im Blick. Zu den Optionen gehören das Load Plus-Lastdiagramm und das verstärkte Katzfahrwerk, die es ermöglichen sollen, in einer 45-Grad-Wippstellung bis zu 50 Prozent mehr Last zu heben.

Kommentare

Diese Website verwendet Cookies, um ein optimales Benutzererlebnis zu gewährleisten. Mit dem Besuch dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen
OK