08.04.2021

„Gut durchgekommen“

Der französische Vermietkonzern Kiloutou hat im Jahr 2020 einen konsolidierten Umsatz von 646,1 Millionen Euro erzielt. Das entspricht einem Rückgang von -12,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Den Löwenanteil seines Umsatzes erwirtschaftet das Unternehmen dabei auf seinem Heimatmarkt Frankreich. Hier wurden 523,7 Millionen Euro umgesetzt (-15,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr) und somit über 80 Prozent des Gesamtumsatzes erwirtschaftet – exakt 81,05 Prozent. Nach einem coronabedingten Einbruch im zweiten Quartal und der fast vollständigen Stilllegung des Bausektors in Frankreich zog das Geschäft von Kiloutou ab Juni wieder an, wie der Konzern berichtet.

Die übrigen 19 Prozent seines Umsatzes, insgesamt 122,4 Millionen Euro, erzielte Kiloutou im Ausland, sprich in Deutschland, Polen, Italien und Spanien. Insgesamt unterhält der Konzern in den fünf Ländern, in denen er aktiv ist, 530 Niederlassungen.

Man habe die Krise als Chance genutzt, um die digitale Transformation voranzubringen. So bietet Kiloutou seinen Kunden nun die Möglichkeit, online zu bezahlen, Mietverträge zu verwalten, Kostenvoranschläge einzuholen und Geräte zu reservieren. Auch in Sachen Nachhaltigkeit und Ökologie habe man die Krisenzeit genutzt, heißt es. Das Unternehmen peilt an, seine direkten CO2-Emissionen bis 2030 um 40 Prozent zu verringern und bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen.

So sollen innerhalb der nächsten fünf Jahre sämtliche Leichtfahrzeuge einen alternativen Antrieb aufweisen. Bislang umfasst die LKW- und Transportflotte für die Auslieferung von Geräten 27 Laster und 23 Vans mit Flüssigerdgas oder komprimiertem Erdgas als Antrieb. Auch die einzelnen Firmenstandorte sollen ihren Energieverbrauch drosseln und bis 2030 um 40 Prozent reduzieren.
Olivier Colleau

Firmenchef Olivier Colleau erklärt: „Trotz der teilweisen Einschränkungen und Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie in den verschiedenen geografischen Gebieten, in denen Kiloutou tätig ist, ist es uns gelungen, zu einem Aktivitätsniveau zurückzukehren, das dem von vor Covid nahekommt. Unsere Teams haben außergewöhnliche Belastbarkeit und Agilität bei der Anpassung an eine noch nie dagewesene Situation gezeigt.“ Zugleich habe man die langfristigen strategischen Ziele nicht aus den Augen verloren: digitale Beschleunigung, Beibehaltung der dynamischen Entwicklung und Intensivierung des ökologischen Wandels.

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