20.05.2021

LTM 1650-8.1 erobert Spanien

Von der bauma nach Bilbao: Das Kran- und Schwerlastunternehmen Grúas y Transportes Ibarrondo hat den ersten LTM 1650-8.1 in Spanien übernommen. Das Unternehmen aus Bilbao war bereits auf der bauma 2019 in München vom neuen Liebherr-8-Achser mit 650 Tonnen Traglast überzeugt – und bestellte ihn.

Damals war noch nicht abzusehen, dass etwa ein Jahr später eine weltweite Pandemie ausbrechen würde. Nichtsdestotrotz: Grúas Ibarrondo bleibt seiner Firmenpolitik treu, seinen Maschinenpark kontinuierlich zu erneuern und auf dem neuesten technischen Stand zu halten.

Geschäftsführer Mikel Ibarrondo erklärt: „Die Beschaffung des neuen Liebherr-Mobilkrans ist ein weiterer Schritt zur Festigung unserer Wettbewerbsposition in unseren Märkten. Dank der hohen technischen Entwicklung wird der 8-Achser bei seinen Einsätzen profitabel sein. Hinzu kommt für uns, dass das Konzept des LTM 1650-8.1 dank seines Ecodrive auf Nachhaltigkeit ausgelegt ist.“

Was ihm besonders gefällt: „Den LTM 1650-8.1 können wir für ein großes Einsatzspektrum einplanen. Das ist für uns unerlässlich, da wir in verschiedenen und sehr unterschiedlichen Sektoren tätig sind: öffentliches und privates Bauwesen, Industrieeinsätze, Häfen und Windparks“, so Ibarrondo. Der Neuzugang komplettiert den Maschinenpark des baskischen Anbieters, der aus 66 Kranen besteht (davon 41 von Liebherr), welche Traglasten von zehn bis 750 Tonnen abdecken.

Der LTM 1650-8.1 fährt dasselbe Doppelkonzept wie sein überaus erfolgreicher Vorgänger, der LTM 1500-8.1: Erstens ist er mit zwei Teleskopauslegerlängen erhältlich – nämlich 54 Meter und 80 Meter –, und zweitens ist er mit der speziell für Teleskopausleger entwickelten Y-Abspannung ausgestattet. Sie erhöht die Tragfähigkeit und verbessert die Seitenstabilität deutlich. Darüber hinaus verfügt dieser Kran über 91 Meter Wippspitze und 62 Meter feste Spitze.
Sabin Ibarrondo mit Liebherrs Tobias Böhler sowie Mikel und Edorta Ibarrondo von Grúas y Transportes Ibarrondo (v.l.)

Grúas Ibarrondo wurde 1956 als Familienunternehmen im Transportwesen gegründet. 1970 legt sich der Betrieb den ersten 18-Tonnen-Kran zu; er eröffnete neue Wege und Geschäftsfelder. Dies führte auch dazu, dass der Firmenname in Grúas y Transportes Ibarrondo geändert wurde. Heute bedient das Unternehmen mit 135 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen Industrie, Raffinerien, Stahlwerke, Werften, Windkraft, Häfen und andere Branchen.

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