01.07.2021

Scheuerle bringt K25 L

Der Schwerlastfahrzeugbauer Scheuerle hat eine neue Version seiner K25-Plattformwagenserie entwickelt, um Lasten mit hohem Schwerpunkt, zum Beispiel Komponenten von Windkraftanlagen, besser transportieren zu können. Die Neuentwicklung zielt nämlich primär auf den Windkraftsektor ab.

Das „L“ in der Typenbezeichnung steht für Low und meint niedrige Plattformhöhe – bei gleichzeitiger großer Bereifung. Die technisch mögliche Achslast des K25 L gibt der Hersteller mit bis zu 23 Tonnen oder bis zu 13,9 Tonnen bei 80 km/h an. Verwendet werden robustere und größere Reifen der Bauart 285/70 R 19,5.

Die Spurbreite des K25 L sei mit 2.100 Millimeter bei 3.000 Millimeter Außenbreite um über zehn Prozent besser als das, was Wettbewerbsprodukte bieten, führt das Unternehmen an. Aufgrund der Spurweite sinkt die Gefahr von Umkipp-Unfällen beim Transport von Windturmsegmenten mit großen Durchmessern. Die abgelassene Plattformhöhe liegt trotz der größeren Bereifung bei 875 Millimetern im beladenen beziehungsweise 910 Millimetern im unbeladenen Zustand.

Der Achsausgleich beträgt 680 Millimetern und der maximale Lenkeinschlag liegt bei +/- 60 Grad. Das Heben und Senken erfolgt mit Hilfe einer PPU (Power Pack Unit) der Baureihe Z19. Scheuerle zufolge verfügt der K25 L über eine 30 Prozent höhere Torsionssteifigkeit im Vergleich zu ähnlichen Produkten.
Die Modellpalette des K25 L deckt Plattformwagen mit zwei bis sechs Achsen ab. Die Fahrzeuge lassen sich mit Schwanenhals, Zuggabel, Drehschemel, Brücken und Turmadaptern kombinieren und bis zu einer Umgebungstemperatur von minus 25 Grad einsetzen.
Scheuerles neue Plattformwagenserie K25L erleichtert den Transport von Gütern mit hohem Schwerpunkt

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