26.07.2021

Gewinnsprung bei Alimak

Der schwedische Aufzugs- und MAstkletterbühnenhersteller Alimak hat seine Halbjahreszahlen bekanntgegeben.

Der Gesamtumsatz ging in den ersten sechs Monaten des Jahres um fünf Prozent auf 1,8 Millarden Schwedische Kronen (175,8 Millionen Euro) zurück, was vor allem auf Währungsschwankungen und ein Abflauen des internen Zugangsmarktes für Windkraftanlagen zurückzuführen ist. Der Auftragseingang war etwas positiver und ging um zwei Prozent auf 1,99 Mrd. Sk (195,4 Millionen Euro) zurück. Der Gewinn vor Steuern stieg jedoch um 60 Prozent auf 188,4 Mio. Sk (18,4 Millionen Euro), was auf eine Senkung der Betriebs- und Finanzkosten zurückzuführen ist.

Im zweiten Quartal sank der Umsatz um 2,5 Prozent auf 951 Mio. Sk (93 Millionen Euro), während der Auftragseingang um fünf Prozent auf 915 Mio. Sk (89,5 Millionen Euro) zurückging. Der Gewinn vor Steuern stieg um 64 Prozent auf 105,5 Mio. Sk (10,3 Millionen Euro).

Auf den Geschäftsbereich Bauwesen, zu dem auch Mastkletterbühnen und Aufzüge gehören, entfällt mit einem Umsatzanteil von 30 Prozent der Löwenanteil des Geschäfts (im Vergleich zu 26 Prozent für den Geschäftsbereich Gebäudeinstandhaltung). Die Umsätze verbesserten sich erheblich und stiegen um fast 19 Prozent im Quartal und um sechs Prozent im bisherigen Jahresverlauf, was zu einem Anstieg des Betriebsergebnisses um 83 bzw. 46 Prozent führte.

CEO Ole Kristian Jødahl sagt: „Im Quartal wirkten sich Währungsumrechnungseffekte weiterhin negativ auf unseren ausgewiesenen Auftragseingang, Umsatz und Gewinn aus. Organisch haben sich Auftragseingang und Umsatz weiter erholt. Der Service ist weiterhin ein Hauptträger. Wir sehen in den meisten unserer Segmente deutliche Anzeichen für eine zunehmende Geschäftstätigkeit und erwarten, dass sich die Nachfrage in den kommenden Quartalen allmählich weiter verbessern wird. Die Margen verbesserten sich planmäßig in allen Geschäftsbereichen.“

„Der organische Auftragseingang der Gruppe stieg im Quartal um ein Prozent, das zugrunde liegende organische Wachstum betrug fünf Prozent, wenn man die Auswirkungen unseres Ausstiegs aus Tower Internals in der Windkraft ausklammert. Wir sahen eine starke Auftragsentwicklung im Industriegeschäft, das im Quartal organisch um 24 Prozent zulegte und auch im Geschäftsbereich BMU ein organisches Wachstum aufwies. Im Bereich Construction lag der Auftragseingang auf dem Niveau des Vorjahres mit einem soliden Auftragseingang für den Verkauf von Neugeräten und Ersatzteilen, während der Auftragseingang im Bereich Rental nach einem starken 1. Quartal schwächer ausfiel.“

„Im Bereich Wind blieb das Kerngeschäft, mit Ausnahme von China, stabil. Der Umsatz stieg um vier Prozent organisch und mit einem zugrunde liegenden organischen Wachstum von acht Prozent, ohne die Auswirkungen unseres Ausstiegs aus Tower Internals. Der Bereich Construction verzeichnete ein starkes Wachstum von 24 Prozent, getrieben durch den Verkauf von Equipment und verstärkte Mietaktivitäten in Europa und Australien.“

„Unser Hauptaugenmerk für das Jahr ist es, Margenverbesserungen zu sichern und mit der Umsetzung unserer Bereichsstrategien zu beginnen, um profitables Wachstum zu fördern. Wir gehen davon aus, dass sich die Märkte in Zukunft weiter verbessern werden, unterstützt durch Trends wie Urbanisierung, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und einen erhöhten Fokus auf Sicherheit. Wir sind auf einem guten Weg, die Grundlage für ein nachhaltiges, profitables Wachstum zu schaffen, und wir sind sehr engagiert, unsere Ziele zu erreichen.“


Vertikal Kommentar

Ein ansehnliches Zahlenwerk von Alimak, das sich allmählich von einem Hersteller zu einem Dienstleistungsunternehmen wandelt. Wie sich das langfristig auswirkt, ist schwer zu kalkulieren und hängt davon ab, ob es gelingt, die Anzahl der Anlagen anderer Hersteller zu erhöhen, für die es Verträge abschließen kann. Alles in allem ist es ein positiver Start in die diesjährige Runde der Halbjahresergebnisse.

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