20.10.2021

Positives Quartal

Der französische Hersteller von Hubarbeitsbühnen und Teleskopladern Haulotte hat im dritten Quartal eine weitere Verbesserung seiner Geschäftszahlen gemeldet. Der Gesamtumsatz für die neun Monate bis Ende September beliefen sich auf 355,3 Millionen Euro, ein Anstieg von fast 10 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Dabei lag der Umsatz mit Neugeräten mit 302,8 Millionen Euro sieben Prozent über dem Vorjahreswert, der Umsatz mit Ersatzteilen und Serviceleistungen stieg um 23 Prozent auf 40,2 Millionen Euro, während die Mieteinnahmen um satte 32 Prozent auf 12,3 Millionen Euro kletterten. Die Umsätze in Europa gingen um sieben Prozent nach oben, während die Umsätze in der Region Asien-Pazifik um 12 Prozent geschrumpft sind. In Nordamerika setzte sich der Aufwärtstrend des ersten Halbjahrs mit einem Umsatzplus von 38 Prozent fort: Der Umsatz mit Hubarbeitsbühnen schoss um 46 Prozent in die Höhe. In Südamerika ging der Umsatz mit einem Plus von 57 Prozent ebenfalls steil rauf, wenn auch von einem niedrigen Niveau aus.

Im dritten Quartal stieg der Gesamtumsatz des Konzerns um neun Prozent auf 112,1 Millionen Euro, wurde aber weiterhin durch Lieferschwierigkeiten bei Komponenten beeinträchtigt. Der Verkauf von Neugeräten stieg um acht Prozent, die Vermietungsaktivitäten verbesserten sich um 41 Prozent und die Dienstleistungen um 24 Prozent.

Das Unternehmen sagt zu seiner Prognose für das Gesamtjahr: „Die Fortsetzung der ausgezeichneten Verkaufsdynamik hat es Haulotte ermöglicht, seinen historischen Auftragsbestand zu konsolidieren. In Anbetracht der bestätigten Lieferschwierigkeiten und des starken Preisanstiegs bei den Komponenten bestätigt der Konzern jedoch seine Prognose eines Umsatzwachstums von mehr als 15 Prozent im Vergleich zu 2020 und sein Ziel einer laufenden operativen Marge, ohne Berücksichtigung von Wechselkursgewinnen und -verlusten, von drei bis vier Prozent.“


Vertikal Kommentar

Dies ist ein solides Zahlenwerk des französischen Herstellers, der ganz klar mit Problemen in der Lieferkette zu kämpfen hat, aber noch keine Anzeichen für eine Überwindung dieser Herausforderungen zeigt. Die unvermeidliche Unterbrechung der Arbeitsabläufe wird natürlich erhebliche Auswirkungen auf das Endergebnis haben. Aber es sieht so aus, als ob das Unternehmen die Situation im Griff hat, die sich wahrscheinlich bis weit ins nächste Jahr hinein nicht entspannen wird. Es ist erwähnenswert, dass die Ergebnisse zwar positiv sind, die Gesamteinnahmen aber immer noch rund 25 Prozent unter denen des gleichen Zeitraums im Jahr 2019 liegen.

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