12.01.2026

Kran-Kollaps auf Ibiza

Mast und Ausleger verbogen: Am Freitag ist in Ibiza ein Turmdrehkran in sich zusammengekracht, als in Playa d’en Bossa, einem Badeort im Süden der balearischen Insel, starke Windböen auftraten.

Der Kran der Firma Grúas Jica war bei einem Hochhausprojekt im Einsatz, als starke Windböen aufkamen, wie es heißt. Die höchste gemessene Windgeschwindigkeit betrug demnach 50 km/h. Da sich der Kran an der Küste befand und es sich um Böen und nicht um durchgängige Windgeschwindigkeiten handelte, ist dies jedoch fraglich.

Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt, obwohl sich noch einige Arbeiter auf der Baustelle befanden. Dass es bereits später Freitagnachmittag war, als der Unfall passierte, dürfte dabei geholfen haben, dass alle glimpflich davongekommen sind.

Ungewöhnlicherweise kursierten Gerüchte über mögliche Sabotageakte an den Turmdrehkranbolzen im Bereich des Fundaments. (Aber wir sind ja nicht in Berlin.) In einer Aussage hieß es, die Bolzen seien durchbohrt und dadurch geschwächt worden. Dies klingt jedoch eher nach einer Verschwörungstheorie als nach einer Tatsache...

Die Polizei ermittelt, und falls sich die Behauptungen bestätigen sollten, wüssten es die Ordnungshüter bereits, ebenso wie die Arbeiter auf der Baustelle, denn sie sind bzw. waren ja an dem Tag vor Ort.

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