17.03.2026

LKW-Bühne kippt in die Pegnitz

Anfang des Monats ist in Nürnberg eine LKW-Arbeitsbühne in die Pegnitz gekippt. Der 45-jährige Bediener war mit dem Beschneiden von überhängenden Ästen beschäftigt und wurde dabei in das eiskalte, reißende Wasser geschleudert. Er trug einen Sicherheitsgurt und konnte, wie wir erfahren haben, sein Sicherungsseil durchtrennen und ans Ufer schwimmen. Dort wartete bereits ein Rettungsteam, das ihn an Land zog und zu einem bereitstehenden Krankenwagen brachte.

Dem Bediener gelang es, sein Sicherungsseil durchzutrennen und sich trotz der starken Strömung ans Ufer zu retten.

Die Rettungskräfte waren innerhalb einer Minute nach dem Umkippen der Maschine vor Ort, da sich der Unfall direkt neben der Feuerwache 1 in Nürnberg ereignete. Der Verletzte wurde umgehend ins Krankenhaus gebracht, wo er wegen eines Oberschenkelbruchs und starker Unterkühlung behandelt wurde.

Die Ursache für das Umkippen scheint in den Bodenverhältnissen zu liegen. Die Stützfüße am Flussufer sanken entweder in den Boden ein oder fuhren ein, als die Plattform zu kippen begann.

Zwei Dinge fallen einem sofort ein: die Gefahren beim Aufstellen einer solchen Arbeitsbühne nahe am Ufer und die Empfehlung, bei Arbeiten über Wasser keinen Sicherheitsgurt, sondern besser eine Rettungsweste zu tragen. In diesem Fall hatte der Mann großes Glück.

Die Feuerwehr befestigte Gurte zwischen der Arbeitsbühne und nahegelegenen Baumstämmen, um ein weiteres Abrutschen der LKW-Bühne zu verhindern. Anschließend wurden die Kraftstoff- und Hydrauliköltanks entleert bzw. abgedichtet, bevor ein Bergungsteam eintraf.

Das Video unten zeigt etwas mehr vom Geschehen.

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