Die Safety Days von AST aus Blaustein bei Ulm entwickeln sich zu einer festen Größe. Über 200 Besucher und Besucherinnen nahmen an den diesjährigen Fort- und Weiterbildungen für Trainer/Qualifizierende, Befähigte Personen und Sicherheitsakteure teil.
Im schwäbischen Blaustein informiert die Firma AST einmal im Jahr an ihren Safety Days rund um die Arbeitssicherheit An drei Tagen wird alles Wissenswerte über Veränderungen bei staatlichen Vorschriften und berufsgenossenschaftlichen Regelungen komprimiert für die Teilnehmer zusammenfasst.
Matthias Müller von AST (Foto: AST Arbeitssicherheit)
Für Organisator Matthias Müller ist das Thema Arbeitssicherheit zwar noch immer eine zarte Pflanze, die man hegen und pflegen muss. Doch das tut der Leiter der AST Safety Academy seit zwei Jahrzehnten mit Erfolg: „Die Pflanze wächst. Doch hierzu benötigen wir Multiplikatoren, die das Thema in ihre Betriebe tragen. Deshalb seid ihr alle wichtige Safety Angels, die wir vor Ort benötigen“, sagte er zu Beginn der schon traditionellen Veranstaltung zu den etwa 200 Teilnehmern im vollbesetzten Schulungscenter des Campus M.
Dazu gehörte in diesem Jahr auch Matthias Fischer, der nach Blaustein gekommen war, um aktuelle sicherheitsrelevante Themen kompakt zu erhalten und bewährte Praktiken für seinen Arbeitsbereich mitzunehmen: „Die Veranstaltung ist inhaltlich sehr vielseitig aufgestellt. Für mich sind dabei neue gesetzliche Anforderungen, Best-Practices-Beispiele zu Sicherheit und Gesundheit, Hinweise zu aktuellen Unfallereignissen und Prävention sowie praktische Vorführungen wichtig“, so der Sicherheitsingenieur, der bei Uhlmann Pac-Systeme für die Bereiche Umwelt-, Gesundheits- und Arbeitsschutz verantwortlich ist.
Für Harry Ulmann steht der Erfahrungsaustausch an erster Stelle: „Neben der komprimierten Aufbereitung der gesetzlichen Neuerungen durch die AST-Experten ist für mich das persönliche Gespräch mit den anderen Teilnehmern das A und O. Sehr schnell findet man Gemeinsamkeiten und lernt, wie andere Unternehmen das Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz umsetzen“, so der 54-jährige Kraftwerksmeister, der Fachkraft für Arbeitssicherheit bei Fernwärme Ulm ist.
Für Volker Wörn, der bei einem Schokoladenhersteller arbeitet, ist der Blick über den Tellerrand hinaus immer sehr wichtig. „Bei den AST Safety Days bekomme ich für mich wertvolle Einblicke in andere Branchen und erfahre vieles über Änderungen in den gesetzlichen Regelwerken. Zudem kann ich mich mit den anderen Teilnehmern darüber austauschen, wie die verschiedensten Sicherheitsmaßnahmen in den Betrieben umgesetzt werden“, so der Ausbildungsbeauftragte Produktion bei der für ihre Ritter-Sport-Tafeln bekannten Firma Alfred Ritter im schwäbischen Waldenbuch.
Volker Wörn (Foto: AST Arbeitssicherheit)
Eingeladen waren auch Unterweisungsverantwortliche, Ausbilder, IPAF-Trainer, Fachkräfte für Arbeitssicherheit oder Betriebsleiter. Auf dem Programm standen unter anderem Updates zu verschiedenen Arbeitsmitteln wie Stapler, Krane, Erdbaumaschinen, Palettenregale, Leitern, Winden und Fahrzeughebebühnen. Zudem gab es die Möglichkeit, VR-Simulatoren selbst auszuprobieren.
Und: Auch 2026 bot die AST Arbeitssicherheit während der dreitägigen Veranstaltung eine Parallelfortbildung für PSAgA-Trainer an. Alle Teilnehmenden erhielten nach positiver Erfolgskontrolle die drei Zertifikate „Fortbildung Sifa mit VDSI-Punkten“, gefordert nach dem Arbeitssicherheitsgesetz, „Fortbildung Ausbilder“, gefordert nach den Technischen Regeln Betriebssicherheit TRBS 1116 und „Fortbildung zur Prüfung Befähigte Personen“, gefordert nach den TRBS 1203.
Zusätzlich können sie die umfangreichen Präsentationen, Unterlagen, Checklisten der AST Safety Days für Unterweisungen, Qualifizierungen und Prüfungen im eigenen Betrieb nutzen. Zudem können die AST Safety Days in Nachgang als Online-Kurs absolviert werden. Wie jedes Jahr gehen die Safety Days wieder auf Tour und finden am 4. März 2026 in Hamburg statt. Rund 60 Leute haben sich bereits angemeldet.
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