09.03.2026

Der Dritte seiner Art

Sortenreine Flotte: Das Vermietunternehmen Richter Kran- und Schwerlast mit Sitz in Leipzig investiert erneut in einen Großkran: Mit dem dritten LTM 1750 9.1 reagiert der Betrieb auf den anhaltend hohen Auftragseingang aus den Branchen Infrastruktur, Energie und Industrie.

„Die Menge an Projekten ist aktuell enorm – in allen Bereichen. Deshalb war klar: Wir brauchen zusätzliche Hubleistung in dieser Klasse“, erklärt Inhaber Matthias Richter. Und Martin Krusche, Leiter der Kranabteilung, ergänzt: „Der LTM 1750 9.1 ist leistungsstark, schnell zu rüsten und ideal für unser Einsatzspektrum, also im Brückenbau, bei Transformatorenmontagen, Industrieanlagen sowie Reparatur und Rückbauprojekten in der Windbranche.“
Übergabe bei Liebherr in Ehingen

Mit nun drei baugleichen Maschinen vom Typ LTM 1750 9.1 erhöht der Kranvermieter seine operative Flexibilität deutlich – sowohl für parallele Großprojekte als auch für kurzfristige Einsatzverlängerungen. „Wenn ein Kranjob unerwartet länger dauert, können wir sofort reagieren und ein baugleiches Gerät zum nächsten Projekt schicken. Das verschafft uns enorme Planungssicherheit – auch hinsichtlich der Genehmigungen von Straßenfahrten“, so Krusche.
Bei seinem zweiten Einsatz errichtet der LTM 1750 9.1 eine Windkraftanlage.

Sein erster Einsatz führt den neuen 800-Tonner nach Nordbayern. Bereits einen Tag nach der Kranübergabe hebt der 9-Achser in Selb mehrere Anlagenteile eines Keramikherstellers ein. „Bei diesem Job erfolgen sämtliche Leistungen aus einer Hand: So übernehmen wir nicht nur die Einsatzvorbereitung und den Hub selbst. Die einzelnen, bis zu 80 Tonnen schweren Komponenten der Industrieanlage hat unsere hauseigene Transportabteilung zuvor aus Nordschweden mit drei Schwerlastransporten abgeholt“, erklärt Anton Pätzold, Leiter der Transportabteilung.

Direkt im Anschluss führte der Weg des 9-Achsers weiter quer durch Deutschland, wo der LTM 1750 9.1 eine neue Windkraftanlage im Bergischen Land errichtet. Als drittes Folgeprojekt steht im März der Rückbau von insgesamt elf Altanlagen in einem Windpark zwischen Leipzig und Dresden an – ein Einsatzspektrum, das die Vielseitigkeit und Leistungsfähigkeit des neuen Krans eindrücklich unterstreiche, so der Kranhersteller.

Mit dem Flottenneuzugang betreibt Richter nun 18 Krane – vom 60-Tonner bis zum 750-Tonner im AT-Bereich sowie MK-Mobilbaukrane und eine LTR 1100 Teleraupe – und setzt damit auf eine reine Liebherr-Flotte. Ein wesentlicher Vorteil für das Unternehmen: „Rund zwei Dutzend Kranfahrer sind für uns auf Baustellen im Einsatz. Sie profitieren enorm von der einheitlichen Bedienung der Maschinen. Wer einen kleineren Kran beherrscht, kann auch ein großes Gerät bedienen“, sagt Richter. Die Fahrer werden regelmäßig geschult – auch im Werk Ehingen: „Die Trainings sind professionell, selbst erfahrene Fahrer nehmen wertvolles Knowhow mit.“

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