16.03.2026

Stiftung Neukrantest

Der Kranhersteller Böcker aus NRW hat seine neue Krangeneration einen Testeinsatz an der Westfalenhalle in Dortmund absolvieren lassen. In Kooperation mit dem Dachdeckermeisterbetrieb Bedachungen Sindermann unterstützten die Autokranmodelle AK 48 und AK 36 die umfassende Dachsanierung des Dortmunder Wahrzeichens.
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Die Westfalenhalle, bekannt für ihre markante Kuppelkonstruktion, wird zur Zeit abschnittsweise saniert. Bereits 2024 setzten Dirk Sindermann und sein Team eine Teilfläche instand, die bei einem Sturm an Heiligabend beschädigt worden war. Nun stand die vollständige Erneuerung der Deckung des oberen Rings unterhalb der Kuppel an. Die Firma Sindermann koordiniert die Arbeiten und nutzt dabei die Gelegenheit, die Neuheiten im Praxiseinsatz zu testen.

Dank seiner geringen Aufstellfläche konnte der Autokran AK 48 direkt im beengten Betriebshof der Westfalenhalle positioniert werden. Mit seiner Ausfahrlänge über 48 Meter und einer Geschwindigkeit von 60 Metern pro Minute bewältigte er mühelos den Transport großer Materialmengen, wie sie bei den Abrissarbeiten anfielen. Anschließend hob der Kran Bitumenbahnen und Kalzip-Aluminiumprofile für die neue Deckung weit in die Höhe. Auch die neue Mastgeometrie des AK 48 sei gut angekommen, heißt es.
Einsatz an der Westfalenhalle

Parallel dazu nutzte der Dachdeckerbetrieb den AK 36 mit einem Personenkorb PK 250 an einer der umliegenden Hallen, um Inspektionsarbeiten durchzuführen. In einer Arbeitshöhe zwischen 17 und 20 Metern wurden die Dachrandverkleidung sowie das großflächige Hallenlogo überprüft. Der AK 36 bietet einen schnellen Aufbau mit Autonivellierung und Reichweitenvorschau, eine große Arbeitshöhe und die flexible Umrüstung zur Arbeitsbühne.

Insgesamt sei der Testeinsatz sehr gut gelaufen, so das Resümee der Beteiligten.

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