Ein fünfachsiger All-Terrain-Kran, der auf einer Baustelle in Innsbruck in Österreich zum Einsatz bereitstand, setzte sich am frühen Montagmorgen in Bewegung und rollte in eine Baugrube für ein Fundament, wobei er nach hinten umkippte.
Wir konnten die genauen Umstände des Unfalls noch nicht vollständig klären, insbesondere angesichts einiger übertriebener und dramatischer Berichte im Internet. Wir wissen jedoch, dass der Kran mit ausgefahrenen Stützen auf der Baustelle stand und für Arbeiten über das Heck gerüstet war. Unseres Wissens hatte noch niemand mit den Arbeiten auf der Baustelle begonnen, und der Kran war zum Zeitpunkt des Unfalls unbemannt.
Der Oberwagen des Krans war nach vorne geschwenkt, wobei der eingefahrene Hauptausleger fast vollständig angehoben war und anscheinend das volle Gegengewicht montiert war. Der Kran war also sehr hecklastig und vorne recht leicht.
Der Kran aus dem Mietpark von Felbermayr setzte sich in Bewegung, löste seine Stützen von der Verankerung bzw. den Unterlegmatten und rollte langsam den Hang hinunter, bis die Hinterräder in die Baugrube für das Kellerfundament einsanken. Dadurch kippte der Kran nach hinten um, wobei der Ausleger teilweise auf Baustellencontainern und die Auslegerspitze auf dem Neubau selbst landete.
Glücklicherweise wurde bei dem Unfall niemand verletzt. Die Bergung gestaltete sich jedoch aufgrund des begrenzten Platzes auf der Baustelle schwierig. Ein fünfachsiger Tadano-Kran konnte jedoch in eine Lücke daneben zurücksetzen, und mithilfe eines großen Bergungsfahrzeugs mit Seilwinde wurde der havarierte Kran schlussendlich geborgen.
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