Das italienische Vermietunternehmen Gruppo Mollo hat einen ambitionierten Plan für die nächsten zwei Jahre vorgestellt, der Investitionen in Höhe von 170 Millionen Euro, die Eröffnung neuer Filialen und die Einstellung neuer Mitarbeiter vorsieht. Die Pläne wurden auf der 15. Firmenkonferenz im vergangenen Monat in Alba in Italien präsentiert.
Mauro und Roberto Mollo auf der Firmenkonferenz in Alba
Laut dem Zweijahresplan sollen die 170 Millionen Euro in die Flottenentwicklung, die Eröffnung neuer Filialen und Akquisitionen fließen. Zudem plant das Unternehmen, 200 zusätzliche Mitarbeiter einzustellen und damit die Gesamtbelegschaft auf fast 1.000 Leute zu erweitern. Das Filialnetz soll bis Dezember 2027 auf hundert Mietstationen anwachsen. Zu den Neueröffnungen in diesem Jahr zählen Cagliari (die erste Filiale auf Sardinien), Rom (die erste Filiale in Latium) und Ancona in Italien.
Die Mollo-Zentrale in Alba
Das Unternehmen gab bekannt, dass sein Netzwerk von 57 Mietstationen im Jahr 2023 auf 78 operative Zentren in ganz Italien gewachsen ist. Der Umsatz lag im vergangenen Jahr bei 180 Millionen Euro, ein Plus von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für die ersten beiden Monate des laufenden Jahres meldete das Unternehmen einen weiteren Anstieg um 20 Prozent. Bis 2025 sollen 121.400 Mietverträge für rund 31.000 Kunden abgeschlossen worden sein. Die Mollo Academy hat nach eigenen Angaben zudem 13.700 Bedienerlizenzen ausgestellt.
Mit Hauptsitz in Alba südlich von Turin wurde Mollo in den 1970er-Jahren als Anbieter von Material- und Baumaschinen gegründet und expandierte zunächst rein organisch, bevor das Unternehmen 2022 auf eine Akquisitionsstrategie umschwenkte. Aktuell betreibt Mollo nach eigenen Angaben eine Flotte von 20.000 Hubarbeitsbühnen und beschäftigt rund 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an fast 80 Standorten.
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