08.05.2026

Neue Tochter für Asien

Staatlich stattlich: Am Freitag hat der französische Teleskoplader- und Bühnenhersteller Manitou eine neue Tochtergesellschaft in Indonesien eröffnet. Das Land mit knapp 300 Millionen EInwohnern gilt zur Zeit als eine der dynamischsten Volkswirtschaften Südostasiens und ist die größte Wirtschaftsmacht der Region.

Das Bruttoinlandsprodukt des Inselstaates wächst jährlich um fünf Prozent, unter anderem auch getragen durch massive Infrastrukturprojekte von staatlicher Seite. Bis 2029 habe die indonesische Regierung hierfür Investitionen in Höhe von 617 Milliarden US-Dollar eingeplant, heißt es.

Manitou meldet daher eine stetig steigende Nachfrage nach Umschlag- und Hebetechnik. So solle der Mietmarkt für Baumaschinen voraussichtlich bis zum Jahr 2029 ein Volumen von 795 Millionen US-Dollar erreichen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von fast neun Prozent entspreche, rechnet der Konzern vor. Das rasante Wachstum des Vermietmarkts stelle eine strategische Chance dar.

Die neue Tochtergesellschaft konzentriert ihre Aktivitäten auf Segmente mit hohem Potenzial: Teleskoplader und Arbeitsbühnen für den Mietmarkt (Rent-to-Rent) sowie Gelände- und Industriestapler. Die Händler der Marken Manitou und Gehl übernehmen bereits heute den Vertrieb und den Service dieser Produkte in Indonesien – ebenso wie den von Erdbewegungsmaschinen wie Baggerladern und Kompaktladern.

Die unter dem Namen PT Manitou Indonesia Perkasa firmierende Tochtergesellschaft ist in Jakarta registriert; ihr Lagerplatz und ihre Werkstatt befinden sich in Bekasi, unweit von Jakarta.

Bernd Freudenmann, VP APAC bei der Manitou Group, erklärt: „Mit unserer neuen indonesischen Tochtergesellschaft stärken wir unsere Präsenz in Südostasien und erschließen dabei einen Markt mit großem Potenzial. Dieser neue Standort fügt sich perfekt in unsere neue ‚LIFT‘-Roadmap ein, die auf dem festen Grundsatz basiert, so nah wie möglich an den Bedürfnissen unserer Händler und Mietkunden zu sein.“

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