16.09.2026

Wir bringen Kapazitäten nach Japan

Die beiden Schwerlastlogistiker Tokyo Juki und Mammoet Japan haben eine Absichtserklärung zum Ausbau der Kapazitäten für Schwerstlasten in Japan unterzeichnet. Ja, Sie haben richtig gelesen: Schwerstlasten. Es geht quasi um das – mit Verlaub – schwerst case scenario, also um ultraschwere Lasten.

Wie überall werden auch im Land der aufgehenden Sonne bei Industrie- und Bauprojekten die Komponenten immer größer und schwerer. Problem: Vor Ort finden sich so gut wie keine Hebelösungen, die in der Lage wären, derlei Gewichte und Formate zu händeln. Wird Spezialausrüstung aus dem Ausland importiert, so muss sie erst umfangreich an die örtlichen Vorschriften usw. angepasst werden, was sehr aufwändig ist.

Beide Firmen machen sich nun dafür stark, die in Japan verfügbaren Kapazitäten für Schwerlasthübe zu erweitern. Mammoet denkt da naheliegenderweise an seine Ringkrane, die zwischen 1.600 und 6.000 Tonnen heben können. „Die Kooperation“, so heißt es in einer Pressemitteilung, „schafft einen praxisorientierten Rahmen für den Einsatz der Spezialausrüstung von Mammoet unter Berücksichtigung der japanischen behördlichen Vorgaben und standortspezifischen Anforderungen.“
Yusuke Kakinuma, Representative Director Mammoet Japan; Jack van den Brink, Managing Director Mammoet Projects AMEA; Gilles Beschoor Plug, niederländischer Botschafter in Japan; und Taku Tsuruoka, President von Tokyo Juki (v.l.)

Anvisiert sind Projekte in den Bereichen Offshore-Windkraft, Bau und Instandhaltung von Kernkraftwerken, Infrastrukturprojekte, Industrieanlagen sowie die Integration oder Modernisierung von Offshore-Produktionseinheiten.

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