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10.11.2009

Rück(wärts)gang bei Tognum

In den ersten neun Monaten 2009 verringerte sich der Auftragseingang gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 30 Prozent auf 1,76 Milliarden Euro (Q1-Q3 2008: 2,5 Milliarden Euro). Kunden hätten „weiter zögerlich und deutlich kurzfristiger“ geordert, sagt das Unternehmen. Der Umsatz sank um fast ein Viertel auf 1,765 Milliarden Euro (Q1-Q3 2008: 2,3 Milliarden Euro).

Das bereinigte EBIT belief sich nach neun Monaten auf 116 Millionen Euro und lag damit um knapp zwei Drittel unter dem Vorjahreswert von 323,6 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorquartal konnte Tognum immerhin die Profitabilität steigern: So verbesserte sich das bereinigte EBIT im Vergleich zum zweiten Quartal 2009 von 19,2 Millionen Euro auf 32,9 Millionen Euro.

Der bereinigte Konzernüberschuss liegt nach neun Monaten mit 67,4 Millionen Euro deutlich im positiven Bereich, jedoch ebenso um zwei Drittel unter dem Vorjahreswert (Q1-Q3 2008: 202 Millionen Euro).

„Wie der gesamte deutsche Maschinenbau stehen auch wir weiterhin vor großen Herausforderungen. Doch unser Maßnahmenpaket gegen die Wirtschaftskrise, unser ‚Robust Action Plan’, zeigt Wirkung, was uns in unserer Strategie bestätigt. Aufgrund der aktuellen Auftragslage erwarten wir ein starkes viertes Quartal und gehen davon aus, die angestrebten Jahresziele zu erreichen“, erklärt Volker Heuer, Vorstandsvorsitzender der Tognum AG. Das Unternehmen rechnet für 2009 unverändert mit einem Umsatzrückgang von 15 bis 20 Prozent.

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