19.05.2010

Kranunfall II: Raupe geht baden

Letzte Woche stürzte in Heiligenhafen ein im Wasser stehender Raupenkran bei Rammarbeiten in einen Binnensee. Der Kranfahrer kam mit dem Schrecken davon. Offensichtlich war der Boden butterweich, sodass der Kran bei Bauarbeiten an der Uferpromenade einfach wegsackte.

Geringe Mengen an Öl und Betriebsstoffen traten aus. In den Tanks befanden sich noch etwa 400 Liter Diesel und 600 Liter Hydrauliköl. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr rückten mit einem Schlauchboot aus, um Ölsperren auszulegen und so die Umwelt vor auslaufenden Betriebsstoffen zu schützen.

Am Ausleger hing zum Unfallzeitpunkt eine fünf Tonnen schwere Kugel. Mit der Bergung wurde die Firma Rahlf beauftragt.

Bilder haben die Lübecker Nachrichten.

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