16.06.2010

Spierings in Schwierigkeiten

Für fünf unter dem Dach der Spierings-Holding zusammengefasste Gesellschaften hat das niederländische Unternehmen Konkurs beantragt. Über hundert Arbeitsplätze (von insgesamt 140) sind bedroht. Am Montag sind die Mitarbeiter über die prekäre Lage informiert worden.

Spierings Kranen wird seine Geschäftstätigkeit fortsetzen. Verkauf, Vertrieb und Service/Support werden aufrecht erhalten. Das Unternehmen um Gründer und Geschäftsführer Leo Spierings will sich jetzt auf das Abarbeiten des Auftragsbestands, neue Verkäufe und den Support für die rund 700 Spierings-Krane weltweit konzentrieren. Zuletzt hat Spierings seine Neuheit namens „City Boy“ auf der bauma vorgestellt. Zehn Exemplare sind bereits geordert.

Der Spierings „City Boy“

Bereits im vergangenen Jahr hat das Unternehmen 17 Angestellte entlassen. Das war nicht ausreichend, um die Firma durch die Krise zu bringen.

Spierings Kranen wurde 1987 von Leo Spierings gegründet. Er sei sehr enttäuscht darüber, dass er so hart durchgreifen müsse, um das Unternehmen zu restrukturieren, sagte der Kranveteran. Trotzdem sei er zuversichtlich, bald wieder einen Großteil der Mitarbeiter wieder einstellen zu können, wenn nicht gar alle. Sobald die Krise vorbei ist.

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