02.05.2019

Genie mit schwierigem Start

Terex AWP / Genie hat seine Ergebnisse für das erste Quartal veröffentlicht; sie zeigen niedrigere Umsätze und Gewinne.

Der Gesamtumsatz für das Quartal blieb etwa unverändert und sank um etwas mehr als ein Prozent auf 727,9 Millionen US-Dollar, was auf einen langsamen Start in das Quartal zurückzuführen ist, der durch extreme Witterungsbedingungen verschärft wurde; so musste Genie sein Werk in Redmond Anfang des Jahres kurzfristig schließen. Der Auftragseingang setzte sich jedoch fort und lag zum Quartalsende bei 1,1 Milliarden US-Dollar, 25 Prozent mehr als im Vorjahr, das wiederum bereits 43 Prozent höher ausgefallen war als derselbe Wert im Jahr zuvor. Der Betriebsgewinn ging um 15 Prozent auf 59,6 Millionen US-Dollar zurück, was auf die oben genannten Probleme zurückzuführen ist, die Produktion und Auslieferungen torpedierten.

Genie-Präsident Matt Fearon sagt: „Die Weltmärkte für Hubarbeitsbühnen befinden sich allgemein auf stabilem und gesundem Niveau, und der nordamerikanische Utilities-Markt bleibt stark. Das Genie-Team geht mit großer Dynamik ins zweite Quartal, dank der Begeisterung über die Innovationen, die wir auf der ARA Show und der bauma angekündigt haben. Wir haben die Telematiklösung Genie Lift Connect auf den Markt gebracht, die Daten in aussagekräftige Informationen für unsere Kunden umwandelt und ihnen hilft, ihren ROI für Genie-Geräte zu erhöhen. Wir haben auch die komplette Reihe unserer neuen Genie Xtra Capacity-Boomlifte von 40 bis 135 Fuß und präsentiert und unseren Kunden gezeigt, dass Genie mit Produktinnovationen führend in der Branche ist.“

John Garrison, Chief Executive Officer der Terex-Gruppe, fügt hinzu: „Insgesamt hatten wir ein starkes erstes Quartal. Unsere verbesserten Finanzergebnisse mit bereinigten operativen Margen von mehr als 9 Prozent und einem bereinigten EPS von mehr als 50 Prozent gegenüber dem, was wir in unserer Gewinnmeldung für das erste Quartal im Mai 2018 vorgestellt haben, zeigen deutlich die Auswirkungen der Umsetzung unserer Strategie Focus, Simplify and Execute to Win.“

Garrison weiter: „Im Segment Hubarbeitsbühnen begann es langsamer als im Vorjahr, das Ganze gewann aber im Laufe des Quartals an Dynamik. Umsatz und Betriebsmarge wurden durch das Unwetter in den Vereinigten Staaten beeinträchtigt, darunter die einwöchige Schließung der wichtigsten Produktions- und Vertriebsstätten unseres Arbeitsbühnenbereichs im Bundesstaat Washington. Darüber hinaus sorgte die Stärke des US-Dollar, insbesondere gegenüber dem Euro, für Gegenwind im Quartal. Das Bühnengeschäft ist gut positioniert, um mit einem Auftragsbestand von 1,1 Milliarden US-Dollar in das zweite Quartal zu starten.“

„Die bereits angekündigte Vereinbarung zum Verkauf des Demag-Mobilkrangeschäfts ist bis zum Halbjahr auf Kurs, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen und anderer üblicher Abschlussbedingungen. Wir haben unsere neue Zwei-Segmente-Struktur implementiert und setzen die Pläne zur weiteren Vereinfachung unserer Unternehmensorganisation und zur Senkung der allgemeinen Verwaltungskosten fort. Als Ergebnis unseres ersten Quartals erwarten wir nun einen Nettoumsatz für das Gesamtjahr von rund 4,7 Milliarden US-Dollar.“


Vertikal Kommentar

Dieses Ergebnis ist aufgrund der negativen Auswirkungen auf die Produktion und der Tatsache, dass es nun auch das Versorgungsgeschäft umfasst, schwer mit dem Vorjahr zu vergleichen. Der Auftragseingang ist eindeutig vernünftig, und das zweite Quartal dürfte das langsamere erste Quartal kompensieren. Also, vielleicht ist es am besten, zu warten, um zu sehen, wie das Halbjahr im Endeffekt aussieht.

Das Unternehmen ist eindeutig in guter Verfassung, um im Laufe des Jahres aufzuholen und deutlich über dem Umsatz des Vorjahres von 2,5 Milliarden US-Dollar zu liegen.

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